Schülervertreter treffen ihre Vertreter

Das Projekt „Schülervertretung trifft ihre Vertreter“, welches von meinem geschätzten Vorgänger Friedel Pape und durch Unterstützung von Herr Luca Manns ins Leben gerufen wurde, darf ich nun zu meinen Aufgaben zählen. Am Plenar-Donnerstag, dem 1. Februar, besuchte die erste Gruppe Schülervertreter den Hessischen Landtag. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Wetterau führten mit Landtagspräsident Kartmann wie auch mit Vertretern der Fraktionen Gespräche, bekamen allgemeine Informationen und verfolgten die Plenardebatte. Ziel dieses Teils des Besuchsprogrammes des Hessischen Landtags ist es, Schülervertreter, als Vertretung der zum größten Teil nicht Wahlberechtigten Schülerschaft, in Kontakt mit der Landespolitik zu bringen, um einen Austausch zu ermöglichen.

Und das kommt an!

Das Feedback, das ich entgegennehmen durfte war positiv und ich hoffe, die Gruppe verließ den Landtag mit einem Erkenntnisgewinn und nützlichen Informationen.

Und jetzt freu ich mich auf die nächste Schülervertretung, die, wie es der Zufall wird, aus meinem alten Schulkreis kommt. Ich hoffe, der Besuch der Schülervertretung Fulda läuft ähnlich reibungslos und erfolgreich ab und ich glaube fest daran eine interessierte und engagierte Gruppe begleiten zu dürfen.

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Schülerseminar „Im Zentrum der Landespolitik“

Vom 30. Januar bis zum 01. Februar war es wieder soweit – eine Seminargruppe, bestehend aus 16 Schülerinnen und Schülern des Franziskanergymnasiums Kreuzburg sowie neun Praktikanten des Hessischen Landtags, verbrachten drei Plenumstage damit, den Landtag und die Abläufe der Abgeordneten während sowie außerhalb des Plenums zu erkunden. Dazu interviewten sie Abgeordnete, Mitarbeiter und Pressevertreter und führten darüber hinaus Gespräche mit dem Landtagspräsidenten, Norbert Kartmann, sowie dem Direktor beim Hessischen Landtag, Peter von Unruh. Am Ende der drei Tage standen umfangreiche Präsentationen, in denen die Schülerinnen und Schüler dem Rest der Seminargruppe ihre Ergebnisse vorstellten.

Jan und ich während einer kurzen Pause auf der Dachterrasse.

Jan und ich während einer kurzen Pause auf der Dachterrasse.

Aus meiner Sicht war es eine sehr gelungene Plenarwoche und ich habe ein weiteres Bildungsangebot miterlebt – jetzt fehlt nur noch das Frauenseminar auf meiner Checkliste.

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Das war ein rhetorisches Seminar!

Die Seminargruppe

Das zweite Seminar der ijgd, dass unsere ganz großartige Gruppe (aufgemerkt: eine Alliteration) gemeinsam hinter sich gebracht hat, stand ganz im Zeichen der Rhetorik. An dieser Stelle wollen Jannis und ich die vergangene Woche (vom 08. bis zum 12.01) noch einmal Revue passieren lassen. Und um das schon einmal vorweg zu nehmen: es war ein großer Spaß. Aber eins nach dem anderen. Am Montag, dem Anreisetag, kamen Jannis und ich etwas später (die Deutsche Bahn, wen wundert´s?) und getrennt an unserem Seminarhaus an, weswegen wir leider(!!!) die Einführung in die hochtechnisierte Küche unseres Hauses verpasst haben. Ein Makel, der uns die gesamte Woche anhaften sollte. Nichtsdestotrotz konnten auch wir unseren Beitrag zu den wie gewohnt grandiosen Mahlzeiten beitragen und bei gemeinsamen Mittag- und Abendessen wurden alle Geschmäcker bedient. Auch das Frühstück gestaltete sich äußerst üppig, zumal die Anwesenheit…nun ja… durchwachsen war. Bei Kaffee und Brötchen erholte man sich von den häufig etwas kurz geratenen Nächten. Aber es wurde nicht nur geschlemmt und gefeiert. Nein, auch die Arbeit darf natürlich nicht zu kurz kommen. Am Dienstag hatten wir eine Rhetoriktrainerin zu Besuch, die uns von Sprache über Stimme bis hin zu Haltung Tipps und Tricks  um selbstsicher, souverän und überzeugend zu wirken, mit auf den Weg gab. Neben der Theorie hielten wir auch kurze Statements vor Kleingruppen und zeichneten diese mit einer Kamera auf. In der gemeinsamen Auswertung  konnten wir uns dann selbst noch einmal sehen und Kritik und Hinweise besser verstehen. Positiver Nebeneffekt für Viele aus der Gruppe war sicherlich die Erkenntnis, „ich sehe ja gar nicht so blöd aus“, die so oder anders des Öfteren geäußert wurde. Der Rhetorikkurs bekam durchweg positives Feedback und die folgenden Tage bauten auf den Erkenntnissen des ersten Tages auf. Abends kamen wir abschließend in einer großen Runde zusammen und stimmten uns nachträglich auf das neue Jahr ein. Bei Sekt lauschten wir zwei schönen Neuahransprachen und im Anschluss wurde in großer Runde gespielt, getrunken und gegessen.

Als wir uns dann mittwochs vornahmen, endlich mal das Frühstücksbüffet intensiv zu genießen, waren wir, als wir statt Brötchen mit allerlei Leckereien Nicole Westig, Mitglied der Bundestagsfraktion der FDP, vorfanden, schwer überrascht. Frau Westig erwies sich als exzellenter Frühstücksersatz und diskutierte angeregt mit uns über eine große Bandbreite von Themen.

Nachmittags feilten wir weiter an unseren rhetorischen Fähigkeiten und stellten uns gegenseitig zufällig ausgewählte Power-Point-Präsentationen vor, duellierten uns im Vertreten schwachsinniger Thesen oder probierten meist vergeblich völlig zusammenhangslose Aussagen inhaltlich sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus hatte eine Seminarteilnehmerin am Donnerstag Geburtstag (Alles Gute nachträglich) und auch dieser Anlass wurde als Ausrede für den mittwochabendlichen Konsum ethanolhaltiger Getränke benutzt. Außerdem wurde die interne Solidaritätsbewegung für einen ehemaligen FSJ-ler, der letztes Seminar noch zu uns gehörte, massentauglich gemacht (Free Dean).

Am Donnerstag ging es dann pünktlich um 10 Uhr auf Wanderschaft Richtung Bonn. Nach gefühlt fünf Kilometern Strecke und mehreren tausend Höhenmetern erreichten wir die ersten Ausläufer der Stadt, von wo aus wir via U-Bahn die Reststrecke zum ehemaligen Regierungsviertel zurücklegten. Dort besichtigten wir den ehemaligen Bundesrat und bauten unsere praktischen Redeerfahrungen in einem kleinen Planspiel aus. So verteilten wir uns auf die 16 Bundesländer und diskutierten dann aus Perspektive der jeweiligen Bundesländer über das Thema „Wahlalter 16“. Auch nicht ganz ernstgemeinte Meinungen („Wählen erst ab 21“) wurden überraschend seriös über die Bühne gebracht, sodass wir uns beim Verlassen des Bundesrates nicht ganz sicher waren, was die bei der Diskussion anwesende Gästeführerin wohl nun von uns denkt. Nach einer schnellen Essenspause ging es dann zügig zum nahegelegenen Haus der Geschichte. Dort nahmen wir an einer einstündigen, sehr kurzweiligen Führung durch die dauerhafte Ausstellung teil, bevor wir uns aufteilten. Einige nahmen erneute Höllenqualen, also den Rückweg Richtung Haus Annaberg auf sich – andere verweilten stattdessen lieber in Bonn. Abends trafen sich jedoch alle wieder in Bonn und ließen den letzten ganzen gemeinsamen Tag ausklingen.

Abstimmung im Bundesrat

Als wir am Freitagmorgen etwas müde, vielfach mit schmerzenden Füßen und viel zu wenig Schlaf aus unseren Betten entstiegen und gen Speisesaal liefen, stellten wir fest, dass das Seminar schon wieder vorbei war. Wie schon beim letzten Mal muss man festhalten, dass die Woche durchweg gelungen war, was an der großartigen Vorbereitung durch die entsprechenden Mit-FsJ´ler*innen, den netten und immer hilfsbereiten Teamer*innen (an alle Genannten noch einmal ein riesiges Dankeschön von uns) und natürlich all den lieben Leuten, die diese Woche mit uns gemeinsam verbracht haben, lag. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass wir uns schon jetzt mächtig auf das nächste Seminar freuen und wünschen der Seminargruppe 2 FSJ-P 2017/2018 bis dahin

Alles Gute und eine kopfschmerzbefreite fünfte Jahreszeit.

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Bis nächstes Jahr

Das Jahr 2017 neigt sich in großen Schritten seinem Ende zu und überall herrscht vorweihnachtliche Betriebsamkeit. So auch am Hessischen Landtag, der in der vergangenen Woche das letzte Plenum des Jahres hinter sich gebracht hat. Und unbeeindruckt von den herannahenden Festivitäten wurde noch einmal eine ungewöhnlich volle Tagesordnung abgearbeitet. Vier Tage dauerte das Plenum und obwohl man sich sonst über die Ankündigung „open end“ freut versprach sie diesmal eher Stress. Sowohl Jannis als auch ich waren im Besucherdienst unterwegs und führten Gruppen durch den Landtag. Aber neben der Arbeit darf natürlich das Vergnügen nicht zu kurz kommen. So wurden alle Gästeführer und Mitarbeiter des Besucherdiensts, mit denen wir viel und gerne zu tun haben, zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Bei leckerem Essen und netten Gesprächen konnten wir den Abend langsam ausklingen lassen.
Nun, da die Arbeit für dieses Jahr getan ist und ich mich in meine Weihnachtsferien verabschiede und an die Weihnachtselfen übergebe, für die die härteste Zeit im Jahr wohl jetzt erst anfängt, wünsche ich Ihnen und euch ein wunderbares Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr. Und da gute Vorsätze wichtig sind verspreche ich jetzt schon mal einen ausführlichen Bericht vom nächsten ijgd-Seminar.
Liebe Grüße,
Jan Hartung.

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Seminar „Lernort Landtag“

Vom 21. – 23. November, also während des Novemberplenums, lernte ich ein weiteres Bildungsangebot des Hessischen Landtags besser kennen: das für Lehrer_innen und andere Multiplikatoren ausgelegte, dreitägige Seminar „Lernort Landtag“. In den drei Tagen lernen die Multiplikatoren nicht nur den Landtag als Institution besser kennen, sondern beispielsweise auch die, das Seminar mitveranstaltende, Hessische Landeszentrale Für Politische Bildung. Darüber hinaus haben die Multiplikatoren auch die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen Gespräche mit Abgeordneten zu spezifischen Themen zu führen und auch der Landtagspräsident verbringt eine Stunde im Gespräch mit den Seminarteilnehmern.

Die Seminarteilnehmer mit Norbert Kartmann

Die Seminarteilnehmer mit Norbert Kartmann

Am Ende der drei Tage konnten alle Teilnehmer (hoffentlich) zufrieden mit dem Gelernten das Seminar verlassen, und auch für mich als ehemaligen Schüler war es eine neue Erfahrung, mal die Rolle der lehrenden Figur eingenommen zu haben.

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Planspiel „Wir sind Abgeordnete“

Am 08. November organisierte und begleitete ich das erste Mal ein Planspiel mit. Diesmal stand der „Bestseller“ unter den Bildungsangeboten an, das Planspiel „Wir sind Abgeordnete“. Schüler_innen der Oberstufe einer Schule treffen sich hier im Plenarsaal des Landtags und versetzen sich, wie der Name des Planspiels schon verrät, für einen Tag in die Rolle der Abgeordneten.

Der Direktor beim Hessischen Landtag, Herr von Unruh, bei der Begrüßung der Schüler_innen

Der Direktor beim Hessischen Landtag, Herr von Unruh, bei der Begrüßung der Schüler_innen

Dabei müssen die Schüler_innen sich zunächst auf die Fraktionen aufteilen – deren Stärke mit der Prozentverteilung in der Realität übereinstimmt. Nach einem Gespräch mit Abgeordneten, in dem Fragen gestellt werden können, geht es dann richtig los: über die Konstituierende Sitzung, Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen und die ersten und zweiten Lesungen können die Schüler direkt erleben, wie eine Gesetzesinitiative, ein Antrag oder Ähnliches auf den Weg kommt, und was die Rolle der einzelnen Abgeordneten hierbei ist. Trotz der eingeschränkten Zeit (1 Tag statt mehrere Monate) haben die Schüler_innen gute Ergebnisse (in Form von Anträgen und Gesetzesinitiativen)  erzielt und hoffentlich den Gesetzgebungsprozess verinnerlicht.
Ich persönlich hatte viel Spaß dabei die Gruppe zu begleiten und finde es schade, dass meine ehemalige Schule nie auf die Idee gekommen ist, an einem solchen Planspiel teilzunehmen.

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Mit einer Gruppe Geflüchteter im Landtag unterwegs

Am letzten Mittwoch fand im Landtag wieder eine Führung und ein Informationsvortrag für eine Gruppe Geflüchteter statt. Dieses Programm wird speziell für Gruppen angeboten, die sich in Orientierungs- oder Integrationskursen z.B. von Volkshochschulen oder anderen Träger der Erwachsenenbildung befinden. Es besteht aus einer Führung und einem Vortrag. Natürlich war die Gruppe besonders von den historischen Räumen des Stadtschloss angetan und verfolgten auf der Besuchergalerie ein Planspiel von Schülerinnen und Schülern („Wir sind Abgeordnete“). Hierüber wird Jannis Euch berichten.
Der Vortrag, der sich etwas vom normalen Besuchervortrag unterscheidet, behandelt ein wenig die Geschichte Hessens und geht vor allem auf das politische Leben und den Aufbau des hessischen Landtags und seiner Einordnung im politischen System der Bundesrepublik ein. Die Teilnehmer des Integrationskurses erwiesen sich als wissbegierige „Lerngruppe“: Im Kurs stand ein Test über das politische Leben in Deutschland / Hessen auf dem Plan. Ich persönlich freue mich schon darauf, demnächst auch selbstständig Gruppen durch den Landtag zu führen. Bei dieser Gruppe war meine Aufgabe die Gruppe während der Führung und zu dem Vortrag zu begleiten. Es war eine schöne Erfahrung wie unseren Besuchern unsere parlamentarische Demokratie Stück für Stück etwas näher kam.

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ijgd Seminar

Offiziell begann das Seminar der ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) am Montag erst am frühen Nachmittag, dennoch mussten einige recht früh aus den Federn, denn die Anreise nach Altenkirchen war für viele nicht unproblematisch. Die Reisegruppe Wiesbaden, die ab Limburg gemeinsam reiste, blieb nicht lange unter sich. Als wir am kleinen Bahnhof in Altenkirchen den Zug verließen, dauerte es keine zwei Minuten bis wir auf andere FSJler-/innen trafen, und uns auf den Weg zum Haus Felsenkeller machten.

Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und machten uns mit den vielen, zum größten Teil vollkommen unbekannten, Menschen bekannt. Durch Kennenlernspiele und den ersten gemeinsamen Abend fand man schnell zueinander. Auch das Kochen in Sechser- und Siebenergruppen funktionierte weitgehend reibungslos und obwohl die Aufgabe für 30 Leute zu kochen im ersten Moment recht erdrückend wirkte, stellte sie sich im Nachhinein als machbar heraus. Und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen.  So war von Lasagne bis Curry alles geboten und jede Mahlzeit war ein Hochgenuss.

Am Dienstag verbrachten wir den Tag damit die Einsatzstellen vorzustellen und damit Überblick über das große Portfolio, dass die ijgd für Bundesfreiwilligendienste und Freiwillige Soziale Jahre im politischen Bereich anbietet. Besonders interessant waren die Unterhaltungen, die man neben den eigentlichen Arbeitsphasen bei Tisch und in der Freizeit führte. Trotz verschiedenster Meinungen respektierten wir uns gegenseitig und blieben möglichst „unpersönlich“. So konnte die Debatte noch so hart sein, am Abend konnte man mit einem kühlen, isotonischen Getränk den Tag ausklingen lassen.

Mittwoch beschäftigten wir uns dann mit Utopien, was noch einmal deutlicher zeigte, wie divers unsere Gruppe tatsächlich war. So wurde jeder Punkt, auf dem Weg eine aus unserer Sicht ideale Gesellschaft zu bilden, hart debattiert, was manchmal gute Kompromisse hervorbrachte. Am Ende, auch wenn die Ergebnisse sich vereinzelt stark voneinander unterschieden, befanden alle die Aufgabenstellung als interessant, und auch nach dem Ende der Einheit wurde noch fleißig weiter gegrübelt.

Am Donnerstag erfuhren wir dann einiges zu der ijgd im Allgemeinen und auch zu unseren Rechten und Pflichten im Freiwilligendienst. Die vermeintlich einfache Aufgabe, Diskussionsregeln aufzustellen, wurde dann allerdings zum echten Härtetest. Nach vielen Vorschlägen und Debatten (über Debatten) kamen wir schlussendlich zu guten Grundsätzen, wobei wir während der Diskussion scheinbar als Gruppe alles daran legten zu zeigen, wie man es nicht machen sollte. Die Gemüter beruhigten sich im Anschluss recht schnell, und als Gruppe haben wir einiges aus diesem „Streit“ mitgenommen.

Als wir dann am Freitag, stark übernächtigt von vier anstrengend Tagen und kurzen Nächten, das Selbstversorgerhaus aufgeräumt hatten und die kommenden Seminare vorbereiteten, zeigte sich, dass wir schon einige Lehren aus dem vorangegangen Tag gezogen hatten. Als wir uns dann um 13 Uhr trennten, waren sich alle einig, dass das Seminar durchweg gelungen war, die Gruppe gut funktioniert hatte und wir uns alle auf das Seminar in Bonn freuen.

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Petitionsausschuss

Eine der interessantesten Aspekte der parlamentarischen Arbeit, die wir während unserer Zeit im Parlamentarischen Dienst kennenlernen durften, waren der Besuch des Petitionsausschusses am 14.09.2017 und vor allem der Bürgersprechstunde mit dem Abgeordneten Roth am 18.09.2017.

Hier konnten wir einmal hautnah erfahren, wie Politik versucht Menschen direkt zu helfen. Gleichzeitig bekam man ein Gefühl für das, was Menschen in Hessen umtreibt, was für Probleme es an manchen Stellen gibt und geben kann, wenn Staat und Bürger aufeinandertreffen.

Wir zumindest empfanden die Arbeit des Petitionsausschuss und der Abgeordneten als sehr interessant und wichtig, da dieser einen direkten Austausch von Bürgern und Politik in Form der Bürgersprechstunden bietet und mögliches Fehlverhalten verschiedener Stelle aufdecken kann.

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1. ijgd-Treffen

Am Mittwoch folgten Jan und ich einer Einladung des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes (ijgd) – zu einem Treffen in Köln mit vielen aktuellen und ehemaligen Freiwilligen, die, wie wir, ein FSJ im politischen Bereich absolvier(t)en. Zwei Freiwillige des alten Jahrgangs, die hauptsächlich an der Organisation des Treffens beteiligt waren, begrüßten uns und berichteten von ihren positiven Erfahrungen mit dem FSJ-Politik und mit dem ijgd als Organisation.

Im Bürgerhaus Köln-Ehrenfeld während der Auftaktveranstaltung.

Danach tauschten wir uns in lockeren Gesprächsrunden mit ehemaligen und derzeitigen FSJlern über Erwartungen und Motivationen, aber auch vor allem über die anstehenden Seminare aus. Gestärkt und mit koffeinhaltigen Heißgetränken bewaffnet, ging es dann nach draußen, wo die aktuellen FSJler ihre teilweise anwesenden Vorgänger treffen konnten – Grüße an Friedel an dieser Stelle. Nachdem die hauptamtlichen Teamer uns etwas mehr über ihre Arbeit erzählten, neigte sich das Treffen dem Ende zu.

Im Kölner Hauptbahnhof erwartete uns ein kleiner Schock (unsere Verbindung gen Heimat war mit neunzig Minuten Verspätung angezeigt), allerdings war schnell eine Alternativverbindung gefunden und so kamen wir abends glücklich zuhause an. Alles in allem hat uns die Veranstaltung gut auf die kommenden Seminare eingestimmt, wir freuen uns drauf!

| Veröffentlicht unter 2017/2018 Jannis, alle Autoren | Tags , , ,