Das Plenum als Zwischenbilanz

Obwohl das Oktober-Plenum schon über eine Woche her ist, komme ich erst jetzt dazu, etwas zu schreiben. Letzte Woche war ich wieder bei einem Projekt und einer Sitzung der historischen Kommission dabei und auch zwischendrin hatte ich viel zu tun.

Einen Blogeintrag über das Plenum wollte ich dennoch schreiben, weil es für mich immer wieder ein Highlight ist und ich es außerdem gut nutzen kann, um ein Zwischenfazit zu erziehen.

Drei Plenarwochen habe ich nun schon erlebt, die erste direkt in meiner ersten Woche hier. Ich finde es wirklich erstaunlich, wie viel ich in diesen zwei Monaten schon gelernt habe. Während ich bei jenem ersten Plenum kaum den Weg von meinem Büro in den Plenarsaal gefunden habe (was nicht heißen soll, dass ich mich jetzt nicht mehr verlaufen würde), bringe ich jetzt Besuchergruppen von A nach B.

Bei meinem zweiten Plenum habe ich an einem Lehrerseminar teilgenommen und dabei nochmal eine andere Perspektive kennen gelernt, indem ich mit Praktikanten des Landtags Politiker interviewt habe.

Und schließlich das dritte Plenum, für mich das bis jetzt abwechslungsreichste. Ich habe das erste Mal aktiv eine Besuchergruppe durch das Programm am Plenum begleitet und durfte – für mich definitiv ein Höhepunkt – die Redezeitanlage im Plenarsaal bedienen (in der Hessenschau hat man mich aber leider nicht gesehen).

Und schließlich habe ich einer Kollegin bei dem Projekt „Schülervertretung trifft ihre Vertreter“ geholfen und die Veranstaltung gefilmt.

Der Landtagspräsident Boris Rhein mit den Schülervertretern.

Das Plenum verkörpert für mich genau das, was ich mir von meinem FSJ-P erhofft habe – Politik hautnah zu erleben.

Auch wenn es definitiv immer die anstrengendste Zeit des Monats ist, freue ich mich schon auf das nächste Plenum. Aber als nächster Höhepunkt steht erstmal das nächste ijgd-Seminar an – davon wird euch Amelie dann berichten.

 

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