Seminarwoche in Bonn

Vom 13. bis 20. September machten sich Lisa und ich auf zu unserer ersten Seminarwoche in Bonn. Untergerbacht waren wir im Selbstversorgerhaus Annaberg, von dem wir schon so einiges gehört hatten. Was uns vorher leider nicht zu Ohren gekommen war, war die Tatsache, dass in manchen Teilen von Bonn schon im September winterliche Temperaturen herrschen. Falls ihr also jemals zu einem Seminar ins Haus Annaberg fahren solltet, nehmt auf jeden Fall Decken und genug Ingwer-Zitronen-Tee, für die garantiert aufkommende Erkältung, mit.

Nachdem alle Seminarteilnehmer eingetroffen waren, begannen wir auch schon mit einer kurzen Einführungsrunde, der Einteilung von Zimmern und Kochgruppen und selbstverständlich der berühmt-berüchtigten Küchenführung. Danach haben wir gemeinsam das Programm für die kommende Woche besprochen. Auf dem Plan stand zuerst einmal das Kennenlernen der anderen FSJ-Pler sowie deren Einsatzstellen. Am Mittwoch verbrachten wir den Tag mit Stefan Voth, der zum Thema der gewaltfreien Kommunikation referierte. Bevor wir die Woche am Freitag schließlich evaluierten, blieb am Donnerstag noch Zeit für eine politische Schnitzeljagd durch Bonn sowie das Besprechen unserer Rechte und Pflichten im FSJ-P. Ein Highlight war definitiv der freie Donnerstagabend, den wir in netter Runde bei einer sehr leckeren Pizza verbracht haben.

Lisa und ich hochkonzentriert bei der politischen Schnitzeljagd entlang dem Pfad der Demokratie in Bonn

Die Zeit verging überraschend schnell und auch mit unserer Seminargruppe kamen wir weitgehend sehr gut klar. So freuten wir uns am Freitag zwar auch wieder auf Zuhause aber definitiv auch auf unsere zweite Seminarwoche, die dann vom 18. Bis 22. November in Kürten, mit dem Thema „Sucht und Drogen“ stattfinden wird.

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