The end

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Jannis und ich werden heute dem Landtag (vorerst) den Rücken zukehren und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Zeit Bilanz zu ziehen und einmal zu schauen, ob sich der Freiwilligendienst überhaupt gelohnt hat. Um es abzukürzen: Ja, und wie. Angefangen bei den Inhalten und Einblicken über die vielen positiven Emotionen, die sowohl die Arbeit am Landtag als auch die sehr liebgewonnen Seminare mit sich gebracht haben, bis hin zu den Kollegen die uns begleitet haben und die Freunde, die uns auch weiterhin begleiten werden. Ja, die Vorfreude auf das Studium ist groß und wenn wir heute aus der Pforte des Landtages treten werden, werden wir das mit mindestens anderthalb lachenden Augen tun. Trotzdem: die Zeit am Landtag hat für uns einen enormen Wert und wir möchten dieses Jahr auf gar keinen Fall missen. Wir denken es ist ein gutes Zeichen, wenn man im Nachhinein sagen kann, dass man etwas im Großen und Ganzen noch einmal so machen würde und mit diesem Jahr geht es uns genauso.

Und deswegen möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei all denen im Landtag bedanken, die es uns ermöglicht haben dieses Jahr so zu erleben. Angefangen bei unserer Abteilung, die uns immer unterstützt hat, uns geholfen hat und auch mal zur Ordnung gerufen hat, wenn es nötig war. Die Bereiche parlamentarischer Dienst und Petitionen, die uns eingebunden haben und sich die Zeit genommen haben uns Einblicke in ihre Arbeit zu ermöglichen. Herr von Unruh, der sich immer wieder Zeit genommen hat, um uns nach dem Stand unseres FSJ zu fragen und ,und das gilt nun für alle Personen mit denen wir zusammengearbeitet haben, nicht nur unsere Ideen und Meinungen zur Kenntnis genommen haben, sondern uns mit einbezogen haben in viele der Entscheidungen, die unseren Arbeitsbereich betroffen haben. So durften wir viele unsere Ideen umsetzen und hatten die Möglichkeit selber Kreativ tätig zu werden und Dinge auszuprobieren, mit denen wir selber keiner Erfahrung hatten. Für dieses Vertrauen möchten wir uns bedanken.

Ich hoffe, dass der Landtag und ich sich auch in Zukunft immer mal wieder über den Weg laufen, sei es auf dem Hessentag oder in sonst einem Kontext. Vielleicht lass ich mich ja von meinen jetzigen Kollegen im Besucherdienst ja mal führen. Für Jannis wird der Abschied von sehr viel kürzerer Dauer sein, da er wohl schon bald für besagten Besucherdienst arbeiten wird.

Bis dahin bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich, geben ab an unsere Nachfolger und wünsche ihnen ein genauso interessantes und schönes Jahr.

Über Jan Hartung

Hallo, mein Name ist Jan Hartung, 18 Jahre alt, frischer Abiturient und Einwohner der wunderschönen Stadt Bad Hersfeld und seit dem 1. September 2017 darf ich – als Freiwilliger im Sozialen Jahr - den Landtag als meinen Arbeitsplatz bezeichnen. Sollten sie in den Gebäuden des Landtages einem blonden Brillenträger begegnen, der etwas verwirrt dreinblickt, dann geben Sie, geneigter Leser, ihn bitte am FSJ-P Büro (-001M-) ab. Wenn ich mich dann einmal orientiert habe, erhoffe ich neue Einblicke in und Perspektiven auf den Landtag im speziellen und unser politisches System im Allgemeinen zu gewinnen, da ich mich schon lange für Politik und politisches Geschehen interessieren. Außerdem habe ich nach einem Weg gesucht, um jetzt, direkt nach der Schule einmal in das Berufsleben „hineinzuschnuppern“, bevor ich ab nächstem Jahr voraussichtlich die Unibank drücken darf. Ich freue mich darauf, viele Erfahrungen zu sammel und hoffe, dass wir, mein Kollege Jannis Kupfer und ich, Sie an dieser Stelle daran teilhaben lassen können.
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