Planspiel „Wir sind Abgeordnete“

Am 08. November organisierte und begleitete ich das erste Mal ein Planspiel mit. Diesmal stand der „Bestseller“ unter den Bildungsangeboten an, das Planspiel „Wir sind Abgeordnete“. Schüler_innen der Oberstufe einer Schule treffen sich hier im Plenarsaal des Landtags und versetzen sich, wie der Name des Planspiels schon verrät, für einen Tag in die Rolle der Abgeordneten.

Der Direktor beim Hessischen Landtag, Herr von Unruh, bei der Begrüßung der Schüler_innen

Der Direktor beim Hessischen Landtag, Herr von Unruh, bei der Begrüßung der Schüler_innen

Dabei müssen die Schüler_innen sich zunächst auf die Fraktionen aufteilen – deren Stärke mit der Prozentverteilung in der Realität übereinstimmt. Nach einem Gespräch mit Abgeordneten, in dem Fragen gestellt werden können, geht es dann richtig los: über die Konstituierende Sitzung, Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen und die ersten und zweiten Lesungen können die Schüler direkt erleben, wie eine Gesetzesinitiative, ein Antrag oder Ähnliches auf den Weg kommt, und was die Rolle der einzelnen Abgeordneten hierbei ist. Trotz der eingeschränkten Zeit (1 Tag statt mehrere Monate) haben die Schüler_innen gute Ergebnisse (in Form von Anträgen und Gesetzesinitiativen)  erzielt und hoffentlich den Gesetzgebungsprozess verinnerlicht.
Ich persönlich hatte viel Spaß dabei die Gruppe zu begleiten und finde es schade, dass meine ehemalige Schule nie auf die Idee gekommen ist, an einem solchen Planspiel teilzunehmen.

Über Jannis Kupfer

Mein Name ist Jannis Kupfer, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Darmstadt, wo ich mein Abitur an der Edith-Stein-Schule absolvierte. Das kommende Jahr werde ich hier am hessischen Landtag im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres hauptsächlich im Bereich IC3, d.h. „Politische Bildung, Besucherdienst und Publikationen“ , verbringen. Ich bin gespannt auf das was mich im kommenden Jahr erwartet und hoffe viele Erfahrungen sammeln zu können, die mir dabei helfen werden mich zu entscheiden wie ich mein Leben zukünftig gestalten möchte. Da ich schon seit längerem das aktuelle politische Geschehen verfolge, war für mich klar, etwas in diese Richtung ausprobieren zu wollen. Ich denke, dass ich mit dem „FSJ-P“ hier im Landtag eine für mich sehr gute Lösung gefunden habe, da ich hier „live“ am Geschehen bin und auf Grund der Breite des Beschäftigungsangebots nach diesem Jahr besser entscheiden kann, ob mein weiterer Bildungsweg in den politischen Bereich führt. Ich hoffe zusammen mit meinem Kollegen Jan Hartung einen interessanten und unterhaltsamen Blog zu führen. Viel Spaß damit!
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