Eine „Wolke“ für die Bildung – Teil 2

Am vergangenen Wochenende war es soweit. Auf der 3. Sitzung der von der Präsidentenkonferenz der Landesparlamente eingesetzten Arbeitsgruppe „Jugendprojekte in Landesparlamenten“ in Linz, Oberösterreich, wurde die „Bildungscloud“ durch den Direktor beim Hessischen Landtag, Peter von Unruh, und die Kollegen Hubert Müller und Susanne Baier vorgestellt und präsentiert. Die Datenbank, die mittlerweile mit fast 50 „Best-Practice-Modellen“ der Bildungsangebote und den dazugehörigen Dokumenten und Links gefüllt ist, stieß auf große Begeisterung. Sie fand allgemeine, positive Zustimmung.

In der Vorbereitung für die Sitzung übernahm ich in den letzten Monaten mit der Kollegin Andrea Mitteldorf die Aufgabe, die Datenbank zu füllen. Zudem erstellte ich einige Listen und Übersichten, die die Entwicklung und den Stand der „Bildungscloud“ veranschaulichten.

Nachdem sich zuletzt die österreichischen Landesparlamente dem Projekt angeschlossen hatten, erklärte jetzt auch die Züricher Kantonsverwaltung, dass sie Interesse an einer Kooperation und Beteiligung an dem Projekt habe. Für uns ein gutes Zeichen. Unsere Wolke wächst und füllt sich mit Daten und Informationen und wirft seinen Schatten nun also auch auf die Schweiz.

Zusammengefasst: Unser Bereich Politische Bildung, Besucherdienst und Publikationen war in den letzten Monaten einem steten und starken Informationsregen ausgesetzt. Durch gute, konstruktive Arbeit haben wir diesen Regen in einen Informationsfluss umgewandelt, dessen Ausläufer sich nun durch alle deutschsprachigen Länder Mitteleuropas ziehen. Dieser Fluss bietet jedem, der nach Informationen bezüglich Jugendprojekten in Landesparlamenten dürstet, einen geregelten Zugang und wird hoffentlich jeden bildungspolitischen Durst stillen.

Über Friedel Pape

Freiwilliges Soziales Jahr im Hessischen Landtag 2016/2017
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