Der Besuch aus Argentinien

Wenn man Abends die Tagesschau sieht und sieht, dass ein Staatsoberhaupt zu Gast in Berlin ist, merkt man nicht, wie viel Arbeit hinter so einem Besuch steckt. Dafür. dass so ein Besuch allerdings reibungslos funktioniert, ist das Protokoll zuständig.
Heute bekamen wir Besuch von Wirtschaftspolitikern aus Argentinien, die im Rahmen eines Deutschlandbesuchs auch die hessische Landeshauptstadt besuchten. Organisiert wurde der Aufenthalt von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens.
Bei Gästen aus einem anderen Land wird vor dem Landtag geflaggt und es werden kleine Wimpel aufgestellt. Am Mittwoch Nachmittag wurde der Wimpel und die Fahne geliefert – allerdings waren sie fehlerhaft. Da zu dem Zeitpunkt nicht mehr viele Kolleginnen und Kollegen da waren und die Firma, die die Sachen geschickt hatte, nicht sicher war, ob sie es bis Montag schaffen würde, neue Fahnen und Wimpel zu liefern, musste ich ein wenig improvisieren, um sicher zu gehen, dass am Dienstag, wenn die Delegation kommen würde, Wimpel vorhanden sind.
Zum Glück konnte uns das Protokoll der Staatskanzlei aushelfen.

Gestern kamen dann eine neue Fahne und ein neuer Wimpel, die nicht fehlerhaft waren.
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Die argentinische Delegation kam heute Vormittag an. Bei einem Essen mit Landtagspräsident Kartmann wurde über das politische System in Deutschland  und über die EU gesprochen.
Danach hatte die Gruppe noch ein Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Micheal Boddenberg.

Heute Abend reist die Delegation noch weiter nach Berlin, wo weitere Termin warten.

Ich finde, eine Delegation ist immer eine gute Möglichkeit etwas über eine anderes Land zu erfahren. Wie sind die politischen Verhältnisse, wo liegen ihre Probleme, wo ihre Stärken und welche Themen beschäftigen sie.

Über Florian

Hallo, ich heiße Florian Wenisch und komme aus Langgöns. Diesen Sommer habe ich mein Abitur gemacht. Nach der Schule wollte ich nicht direkt studieren, sondern habe mich für ein FSJ entschieden. Mein FSJ hier im Hessischen Landtag zu machen ist für mich besoders schön, da ich mich schon seit mehreren Jahren sehr für Politik interessiere. Auch, wenn Politik für den Ein oder Anderen ziemlich langweilig erscheint, finde ich es wichtig sich auf dem Gebiert zu engagieren. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr einen Einblick in die politische Verwaltung und das politische Leben bekomme und mir dadurch die Entscheidung leichter fällt, was ich nach diesem Jahr studieren möchte. Ich sehe dieses FSJ als gute Gelegenheit jungen und interessierten Menschen, ein Chance zu geben, in einen Beruf hineinzuschauen. In meiner Freizeit unternehme ich gerne was mit Freunden oder drücke meinen Lieblingsfußballverein die Daumen. Wenn du noch Fragen zu dem FSJ im Hessischen Landtag hast, stehen Lennart und ich dir gerne für Antworten zu Verfügung.
| Veröffentlicht unter 2014/2015 Florian, alle Autoren