Konstituierende Sitzung

Am 18.Januar 2019 hat sich der 20. Hessische Landtag konstituiert, und wir konnten die Geschehnisse hautnah miterleben. Nun ja, vielleicht nicht direkt hautnah, aber auf der Besuchergalerie haben wir so einiges mitbekommen, auch wenn wir nicht immer alles sehen konnten 🙂

 

Es war wirklich ein unglaublich spannender Tag. Ich durfte das Protokoll beim Placement der GĂ€ste auf der Besuchergalerie unterstĂŒtzen, und eines muss ich hier sagen: Einen großen Respekt an alle Mitarbeiter, dank euch lief alles reibungslos ĂŒber die BĂŒhne! Ich bin echt dankbar, mit so tollen Leute zusammenarbeiten zu dĂŒrfen und bin gespannt, was die neue Legislaturperiode alles so mit sich bringt.

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Neues Jahr, neue Aufgaben

2019 hat begonnen und auch Milena und ich sind nach unserem Urlaub zum Jahreswechsel nun wieder im Landtag angekommen.

Das Jahr beginnt direkt spannend fĂŒr uns. Es stehen die Verabschiedung der ausscheidenden Abgeordneten und die konstituierende Sitzung am 18.01. an.

Außerdem neigt sich unsere Zeit im Petitionsreferat langsam dem Ende. Ab Februar wird Milena zum Bereich Parlament wechseln und ich werde beim Bereich Veranstaltungen unterkommen.

Umso mehr genießen wir jetzt nochmal die Zeit im Petitionsbereich und freuen uns auf die kommenden Aufgaben im Jahr 2019!

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Ijgd-Seminar in KĂŒrten (19.11-23.11.2018)

So schnell kann es gehen: Schon das zweite Seminar der Ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) ist vorbei. Diesmal ging es nach KĂŒrten und die Woche stand ganz im Zeichen der Rhetorik. Es wurde also viel gearbeitet und ausprobiert, viele Reden wurden geschwungen und viele PrĂ€sentationen gehalten. Am Dienstag hatten wir eine Referentin zu Besuch, die uns viele nĂŒtzliche Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben hat. Auch ein Highlight war die Exkursion nach Köln zum WDR, wo wir Gast bei den FunkhausgesprĂ€chen sein durften. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, den GĂ€sten und dem Moderator Fragen zu stellen.

Alles in Allem ein gelungenes Seminar und da ich Teil der Vorbereitungsgruppe war, bin ich besonders stolz. Ging alles immer reibungslos ĂŒber die BĂŒhne? Vielleicht nicht. Hat es Spaß gemacht? Auf jeden Fall!

 

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Kinderlandtag

Am vergangenen Mittwoch fĂŒllten ausnahmsweise nicht die gewĂ€hlten Abgeordneten den Plenarsaal. In ihre Rolle schlĂŒpften im Zuge des Planspiels „Kinderlandtag“ ca. 70 Kinder der Schule An den Linden in Rödermark.

Nach einer FĂŒhrung durch den Landtag, einer ausgiebigen FrĂŒhstĂŒckspause und einer BegrĂŒĂŸung durch Herrn Direktor von Unruh, durften die Kinder Politik hautnah erleben.

Direktor von Unruh bei der BegrĂŒĂŸung der Kinder

Die GrundschĂŒler bildeten einzelne Fraktionen und diskutierten ĂŒber das Thema „Schuluniformen an Grundschulen“. Dazu durfte jeder, der wollte, ans Rednerpult und seine Meinung kundtun. FĂŒr die Kinder war das natĂŒrlich eine Chance, die nicht jedermann in Hessen kriegt. Nach der Debatte wurde dann abgestimmt.

FĂŒr mich persönlich war es schön zu sehen, wie schnell die Kinder das Ringen um eine Mehrheit verstanden haben. FĂŒr viele war es vielleicht die erste echte BerĂŒhrung mit der Politik. Was ich an diesem Tag also insbesondere lernen konnte: Politische Bildung hat kein Mindestalter, das erfĂŒllt sein muss.

Die GrundschĂŒler der Schule an den Linden in Rödermark bei der Abstimmung

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Fritz-Bauer-Studientag im Landtag

Am Freitag haben Janik und ich einen Ausflug in den Bereich Protokoll gemacht. AnlĂ€sslich eines Fritz-Bauer-Studientages kamen insgesamt 48 SchĂŒler aus dem Max-Beckmann-Gymnasium in Frankfurt und der Elly-Heuss-Schule Wiesbaden in den Hessischen Landtag, um sich einen Tag lang intensiv mit dem Juristen Fritz Bauer auseinanderzusetzen.

ZunĂ€chst wurde der Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ gezeigt, anschließend wurde ein ZeitzeugengesprĂ€ch gefĂŒhrt. Nach einer Mittagspause ging es dann in kleineren Gruppen in Workshops, die alle das Leben von Fritz Bauer aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Meine Gruppe beschĂ€ftigte sich mit dem Auschwitz-Prozess, ein spannendes Thema, welches zu einigen Diskussionen in der Gruppe gefĂŒhrt hat. Zum Schluss stellten die SchĂŒler im Plenarsaal ihre Ergebnisse in Anwesenheit einiger Abgeordneter und dem Landtagsdirektor vor.

Ich muss gestehen, dass mir der Name Fritz Bauer vor diesem Tag nicht viel gesagt hat. Nach diesem spannenden Tag bin ich zum GlĂŒck schlauer und hab viel dazu gelernt!

P.S: Auch ein kleines Highlight des Tages war unsere erste FĂŒhrung durch den Plenarsaal, die wir mit Bravour durchgefĂŒhrt haben 🙂

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Hessen hat gewÀhlt!

Sonntag, 18 Uhr, Pforte Kavalierhaus. Lauter Jubel schallt ĂŒber mich hinweg (die GrĂŒnen haben soeben ihr bestes Ergebnis bei einer hessischen Landtagswahl eingefahren).

Am gestrigen Tag wurde Milena und mir ein ganz besonderes Privileg zuteil, denn wir durften den Wahlabend im Hessischen Landtag hautnah miterleben, statt von der Couch.

Janik im GesprÀch mit einem Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks

Unser Job war es zunĂ€chst bei der Einlasskontrolle zu helfen. Ca. 1800 GĂ€ste waren insgesamt angemeldet und so ging es bereits gegen 15 Uhr los, als sich sĂ€mtliche Pressevertreter im Landtag einfanden. Ab 17 Uhr war der Einlass dann auch fĂŒr GĂ€ste aller Fraktionen erlaubt.

Besonders spannend waren natĂŒrlich die einzelnen Wahlpartys der Fraktionen. Von nicht endender Freude bis zu enttĂ€uschten Gesichtern war viel zu sehen. DarĂŒber hinaus standen die Wahlstudios von ARD und ZDF auch direkt vor der TĂŒr. All das trug zu einem einmalig interessanten Erlebnis bei, deshalb an dieser Stelle Danke an alle, die uns diese vielen Einblicke möglich machten.

Milena vor dem ZDF-Wahlstudio

 

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Der finale Countdown, Elefantenrunde und vieles mehr!

Noch wenige Tage bis zur Landtagswahl am 28. Oktober, der finale Countdown hat begonnen! Und das spĂŒrt man in allen Ecken und Kanten des Landtages. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, doch nicht nur die Politiker legen sich auf den letzten Metern gehörig ins Zeug, auch die Verwaltung muss arbeiten.

Auch die Medien machen sich so langsam vor dem Landtag bemerkbar.

Aufbau vor dem Landtag

Am Freitag waren Janik und ich Gast bei der Elefantenrunde. Und nein, wir waren nicht im Zoo, sondern bei einer Pressekonferenz der Spitzenkandidaten jener Parteien, die eine realistische Chance haben, in den Landtag (wieder) einzuziehen.

Übrigens sind wir auch am Wahltag im Einsatz und dĂŒrfen die Geschehnisse hautnah miterleben. Die Vorfreude ist groß!

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BĂŒrotage

Nach den ersten sehr aufregenden Wochen kehrt bei Milena und mir nun langsam so etwas wie Routine ein.
HÀtte uns vor zwei Wochen jemand gesagt, wir mögen doch mal zum Sitzungsraum 501 A kommen, hÀtten wir wohl noch verzweifelt dreingeschaut und uns schnell Hilfe gesucht.

Heute ? Gar kein Problem mehr!

Ansonsten spĂŒrt man: Die Landtagswahl rĂŒckt nĂ€her. Der Landtag ist trotz Ferien voll und auch wir aus dem Petitionsreferat bereiten uns auf die kommende Legislaturperiode vor.

Milena und ich im Petitionsreferat

Dabei ist es eine schöne Abwechslung auch immer wieder das politische TagesgeschĂ€ft mit verfolgen zu können, bspw. in diversen AusschĂŒssen oder bei BĂŒrgersprechstunden.

BĂŒrgersprechstunde im Frankfurter Rathaus (v.l.n.r. Abg. Pfaff-Greifenhagen, Brigitte Palmowsky, Janik Briesemeister, Milena Schmid, Susanne Bicking)

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Eine Woche Bonn

Am Montag, dem 17.09.2018, machte ich mich auf den Weg nach Bonn zur ersten Seminarwoche zusammen mit den anderen FSJP’lern aus Hessen und NRW.

Nicht lange im Zug, traf ich auch schon auf weitere FSJ’ler, die nach Bonn wollten.    Gegen Mittag kamen wir dann im Selbstversorgerhaus Annaberg an.

Ob bei kleinen Spielen, beim gemeinsamen Kochen, oder bei der ein oder anderen Diskussion, schnell lernte man sich untereinander kennen. Dabei stellte sich heraus, dass wir eine echt coole Gruppe sind, die es auch vermochte, bis spÀt in die Nacht, bei dem ein oder anderen KaltgetrÀnk, zusammenzusitzen.

Die FSJ-Gruppe vor dem Haus Annaberg

Thematisch stand natĂŒrlich auch einiges auf dem Programm. So fuhren wir beispielsweise ins Haus der Geschichte, besuchten den Kanzlerbungalow und unterhielten uns mit einer ehemaligen Abgeordneten des Bonner Bundestages (letzteres war besonders spannend).

Am letzten Tag, sichtlich ĂŒbermĂŒdet, reflektierten wir noch die Woche und bereiteten Themen fĂŒr die kommenden Seminare vor. Danach ging es auch schon wieder gen Heimat und es waren sich alle einig, dass man ein gelungenes Seminar erlebt hatte, und wir uns alle auf das nĂ€chste Seminar in KĂŒrten freuen.

Das Thema dann: Rhetorik und Kommunikation !

 

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Unsere Reise nach Bonn (17.09 – 21.09.2018)

Eine kleine Vorwarnung hĂ€tte mir genĂŒgt. Stattdessen traf mich am Montagmittag fast der Schlag, als ich bemerkte, dass es zu unserem Seminarhaus einen steilen Berg hinauf geht. Nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit (15 Minuten) und außer Atem kam ich dann schließlich doch am Haus Annaberg an, eine wunderschöne alte Villa mitten im Wald.

Haus Annaberg

Schnell kam man ins GesprĂ€ch mit den rund 25 anderen FSJ’lern der Seminargruppe 2 aus Hessen und NRW. Es folgte die berĂŒhmt-berĂŒchtigte KĂŒcheneinfĂŒhrung, danach ging es ans Kennenlernen. Insgesamt kann man sagen, dass die fĂŒnf Tage hauptsĂ€chlich zum Kennenlernen genutzt wurden. Doch natĂŒrlich wurde auch inhaltlich gearbeitet: Am Dienstag sind wir auf Zeitreise gegangen, verschiedene Gruppen haben sich mit verschiedenen Jahrzehnten beschĂ€ftigt, ich war in der 1960er Gruppe (die Beatles lassen grĂŒĂŸen). Am Mittwoch ging es dann nach Bonn. Falls ich mich jemals in meinem Leben gefragt habe, wie frĂŒher einmal, als Bonn noch Bundeshauptstadt war, die Kanzler gewohnt haben – diese Frage kann ich jetzt beantworten, dank einer durchaus interessanten FĂŒhrung durch den Kanzlerbungalow. Danach ging es ins Haus der Geschichte, auch sehr beeindruckend und empfehlenswert.

Garten von Haus Annaberg

Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen. Viel ist mir in Erinnerung geblieben: Die interessanten GesprĂ€che mit netten Leuten, die hitzigen Diskussionen, das Werwolf-Spiel am ersten Abend, die KochkĂŒnste einiger Leute. Ich bin froh, dass wir uns alle im November wiedersehen werden, dieses Mal zu einem Seminar, welches ich mit organisieren werde. Seid gespannt!

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