Hessentag 2018 in Korbach

Wie Jan bereits im vorhergegangenen Eintrag andeutete, fand der Hessentag 2018, diesmal in der Hansestadt Korbach, nicht ohne uns statt. Jeweils fünf Tage leisteten wir spannende, aber auch anstrengende Arbeit am Stand der Kanzlei des Hessischen Landtags im Landesausstellungszelt. Hierbei kamen wir direkt mit den Bürgern in Kontakt und konnten interessante Erfahrungen machen. Trotz den teilweise tropischen Temperaturen im Zelt hatten wir beide eine gute Zeit und können positiv auf den Hessentag zurückblicken.

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Vorbereitung des Petitionsplanspiels

Schulen versetzen einen schon immer ein bisschen zurück in die Vergangenheit. Und gerade bei mir ist das ja wirklich noch nicht lange her. Und warum war ich überhaupt in der Schule? Ich durfte die Abgeordneten Roth und Meysner und Frau Bicking, eine Mitarbeiterin des Petitionsreferats, bei einem Besuch zur Vorbereitung des Petitionsplanspiels am Hessentag begleiten. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe  des beruflichen Gymnasiums waren  interessiert und folgten den Erklärungen. Im Anschluss waren die Schülerinnen und Schüler gefragt. Sie sollten sich selber einmal Gedanken machen, wo sie glauben, wo Nachholbedarf in ihrem eigenen Umfeld herrscht und was für Petitionen  sie sich vorstellen könnten. Im Anschluss durfte ich mit einigen sehr engagierten Schülerinnen über ein Filmprojekt für den Petitionsbereich reden und den Dreh dieses spannenden Projekts vorbereiten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe ich kann die Ergebnisse schon bald mit euch und Ihnen teilen.

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Seminar und Frieden

Letzte Woche war es wieder soweit, wir waren eine Woche in der Nähe von Köln in malerischer Umgebung und nahmen an einem ijgd-Seminar teil. Zum Thema Kriege und Konflikte hatten wir Arbeitsphasen in Kleingruppen und einen Referenten zu Besuch und am Donnerstag sogar ein Planspiel zum Thema Ukraine. Neben dem interessanten Thema des Seminars, konnten wir das wunderbare Wetter genießen, Fußball spielen und saßen mehr als einmal bis in die späten Abendstunden draußen (einmal sogar mit Lagerfeuer). Und wenn es dann zu kühl wurde, bot das Seminarhaus die Möglichkeit Tischtennis oder Tischkicker zu spielen.

Zuletzt muss ich noch das Essen erwähnen, denn wie jedes Mal waren die von den Teilnehmern für die Teilnehmer gekochten Speisen von einer Qualität, dass ich jetzt, wo ich darüber schreibe glatt wieder Appetit bekomme. Von Gegrilltem über Käsespätzle bis hin zu Spaghetti Carbonara war für jeden was dabei.

Wie immer können wir für uns festhalten, dass die Seminarwoche wegen all der wunderbaren Teilnehmer und Teamern, aber auch wegen der interessanten Inhalte ein Gewinn und ein Vergnügen war.

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Mit Gefühl durch das Schloss

Letzte Woche durfte ich eine Gruppe des Abgeordneten Roth bei einer Führung durch das Schloss begleiten. Aufgrund der Sperrung wohl leider eine der letzte Gelegenheiten, die wunderschönen Räumlichkeiten in diesem Rahmen noch einmal zu sehen. Besonders an dieser Führung war, dass einige der Teilnehmer stark eingeschränkt oder gar nicht sehen konnten. Daher gingen wir, mit dünnen Handschuhen bewaffnet und einer sehr routinierten und erfahrenen Gästeführerin an unserer Seite durch die Räumlichkeiten und den Teilnehmerinnen wurde durch ihren Tastsinn ein Einblick in die Welt des Herzogs gegeben. Sie konnten  die feinen Stoffe der Möbelstücke und die herzoglich gearbeiteten Wandverzierungen ertasten, die Materialien erfühlen und die Pracht der marmornen Tänzerinnen erfahren. Die Führung wurde, nicht zu Letzt wegen der guten Arbeit unserer Gästeführerin gelobt und war auch für mich eine schöne Erfahrung.

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Eine Woche beim Petitionsreferat

Letzte Woche haben Jannis und ich im Petitionsreferat, welches dem Petitionsausschuss zuarbeitet, verbringen können und konnten interessante Einblicke in die Arbeit dieses wichtigen Teils des Hessischen Landtags bekommen. Wir durften selber an Petitionen mitarbeiten und haben noch einmal klarer vor Augen geführt bekommen wie wichtig dieses Instrument der Bürger gegenüber dem Staat ist. Außerdem arbeiten wir gemeinsam mit den Kollegen vom Petitionsreferat an einem Petitionsfilm. Es geht darum, dass möglichst viele Menschen erfahren, dass es die Möglichkeit eine Petition beim Hessischen Landtag einzureichen, überhaupt gibt, was man damit erreichen kann und wie mit ihr verfahren wird. Wir hoffen, dass das Ergebnis die Aufmerksamkeit und das Interesse bei manch einem weckt.
Darüber hinaus werden wir gemeinsam mit dem Petitionsreferat am Hessentag ein Planspiel mit einer Schule betreuen. Noch etwas worauf wir uns freuen und gespannt sind.
Wir können für uns festhalten, dass die letzte Woche definitiv ein Gewinn war und uns neue Einblicke in diesen Arbeitsbereich gegeben hat.

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Seminar „Frauen im Landtag“

Pünktlich zum internationalen Frauentag folgt nun mein Blogeintrag zum eintägigen Frauenseminar, welches während der letzten Plenarwoche stattfand.

Das Frauenseminar findet immer in Kooperation mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. statt, welches eine bundesweit einmalige Institution ist und für die praktische Gleichstellung der Frau in der Demokratie kämpft.

Das sechsstündige Seminar, welches ein Gespräch mit Landtagspräsident Norbert Kartmann, den frauenpolitischen Sprechern der Fraktionen, sowie einen Besuch der Plenardebatte beinhaltet, wurde von allen Teilnehmerinnen gut angenommen. Es gab kontroverse Diskussionen über das Verhalten von Abgeordneten und über unser politisches System. Alles in allem war es für mich ein sehr gelungener Tag, der mal wieder die immer noch vorherrschende strukturelle Benachteiligung der Frau aufzeigte.

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Schülervertreter treffen ihre Vertreter

Das Projekt „Schülervertretung trifft ihre Vertreter“, welches von meinem geschätzten Vorgänger Friedel Pape und durch Unterstützung von Herr Luca Manns ins Leben gerufen wurde, darf ich nun zu meinen Aufgaben zählen. Am Plenar-Donnerstag, dem 1. Februar, besuchte die erste Gruppe Schülervertreter den Hessischen Landtag. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Wetterau führten mit Landtagspräsident Kartmann wie auch mit Vertretern der Fraktionen Gespräche, bekamen allgemeine Informationen und verfolgten die Plenardebatte. Ziel dieses Teils des Besuchsprogrammes des Hessischen Landtags ist es, Schülervertreter, als Vertretung der zum größten Teil nicht Wahlberechtigten Schülerschaft, in Kontakt mit der Landespolitik zu bringen, um einen Austausch zu ermöglichen.

Und das kommt an!

Das Feedback, das ich entgegennehmen durfte war positiv und ich hoffe, die Gruppe verließ den Landtag mit einem Erkenntnisgewinn und nützlichen Informationen.

Und jetzt freu ich mich auf die nächste Schülervertretung, die, wie es der Zufall wird, aus meinem alten Schulkreis kommt. Ich hoffe, der Besuch der Schülervertretung Fulda läuft ähnlich reibungslos und erfolgreich ab und ich glaube fest daran eine interessierte und engagierte Gruppe begleiten zu dürfen.

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Schülerseminar „Im Zentrum der Landespolitik“

Vom 30. Januar bis zum 01. Februar war es wieder soweit – eine Seminargruppe, bestehend aus 16 Schülerinnen und Schülern des Franziskanergymnasiums Kreuzburg sowie neun Praktikanten des Hessischen Landtags, verbrachten drei Plenumstage damit, den Landtag und die Abläufe der Abgeordneten während sowie außerhalb des Plenums zu erkunden. Dazu interviewten sie Abgeordnete, Mitarbeiter und Pressevertreter und führten darüber hinaus Gespräche mit dem Landtagspräsidenten, Norbert Kartmann, sowie dem Direktor beim Hessischen Landtag, Peter von Unruh. Am Ende der drei Tage standen umfangreiche Präsentationen, in denen die Schülerinnen und Schüler dem Rest der Seminargruppe ihre Ergebnisse vorstellten.

Jan und ich während einer kurzen Pause auf der Dachterrasse.

Jan und ich während einer kurzen Pause auf der Dachterrasse.

Aus meiner Sicht war es eine sehr gelungene Plenarwoche und ich habe ein weiteres Bildungsangebot miterlebt – jetzt fehlt nur noch das Frauenseminar auf meiner Checkliste.

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Das war ein rhetorisches Seminar!

Die Seminargruppe

Das zweite Seminar der ijgd, dass unsere ganz großartige Gruppe (aufgemerkt: eine Alliteration) gemeinsam hinter sich gebracht hat, stand ganz im Zeichen der Rhetorik. An dieser Stelle wollen Jannis und ich die vergangene Woche (vom 08. bis zum 12.01) noch einmal Revue passieren lassen. Und um das schon einmal vorweg zu nehmen: es war ein großer Spaß. Aber eins nach dem anderen. Am Montag, dem Anreisetag, kamen Jannis und ich etwas später (die Deutsche Bahn, wen wundert´s?) und getrennt an unserem Seminarhaus an, weswegen wir leider(!!!) die Einführung in die hochtechnisierte Küche unseres Hauses verpasst haben. Ein Makel, der uns die gesamte Woche anhaften sollte. Nichtsdestotrotz konnten auch wir unseren Beitrag zu den wie gewohnt grandiosen Mahlzeiten beitragen und bei gemeinsamen Mittag- und Abendessen wurden alle Geschmäcker bedient. Auch das Frühstück gestaltete sich äußerst üppig, zumal die Anwesenheit…nun ja… durchwachsen war. Bei Kaffee und Brötchen erholte man sich von den häufig etwas kurz geratenen Nächten. Aber es wurde nicht nur geschlemmt und gefeiert. Nein, auch die Arbeit darf natürlich nicht zu kurz kommen. Am Dienstag hatten wir eine Rhetoriktrainerin zu Besuch, die uns von Sprache über Stimme bis hin zu Haltung Tipps und Tricks  um selbstsicher, souverän und überzeugend zu wirken, mit auf den Weg gab. Neben der Theorie hielten wir auch kurze Statements vor Kleingruppen und zeichneten diese mit einer Kamera auf. In der gemeinsamen Auswertung  konnten wir uns dann selbst noch einmal sehen und Kritik und Hinweise besser verstehen. Positiver Nebeneffekt für Viele aus der Gruppe war sicherlich die Erkenntnis, „ich sehe ja gar nicht so blöd aus“, die so oder anders des Öfteren geäußert wurde. Der Rhetorikkurs bekam durchweg positives Feedback und die folgenden Tage bauten auf den Erkenntnissen des ersten Tages auf. Abends kamen wir abschließend in einer großen Runde zusammen und stimmten uns nachträglich auf das neue Jahr ein. Bei Sekt lauschten wir zwei schönen Neuahransprachen und im Anschluss wurde in großer Runde gespielt, getrunken und gegessen.

Als wir uns dann mittwochs vornahmen, endlich mal das Frühstücksbüffet intensiv zu genießen, waren wir, als wir statt Brötchen mit allerlei Leckereien Nicole Westig, Mitglied der Bundestagsfraktion der FDP, vorfanden, schwer überrascht. Frau Westig erwies sich als exzellenter Frühstücksersatz und diskutierte angeregt mit uns über eine große Bandbreite von Themen.

Nachmittags feilten wir weiter an unseren rhetorischen Fähigkeiten und stellten uns gegenseitig zufällig ausgewählte Power-Point-Präsentationen vor, duellierten uns im Vertreten schwachsinniger Thesen oder probierten meist vergeblich völlig zusammenhangslose Aussagen inhaltlich sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus hatte eine Seminarteilnehmerin am Donnerstag Geburtstag (Alles Gute nachträglich) und auch dieser Anlass wurde als Ausrede für den mittwochabendlichen Konsum ethanolhaltiger Getränke benutzt. Außerdem wurde die interne Solidaritätsbewegung für einen ehemaligen FSJ-ler, der letztes Seminar noch zu uns gehörte, massentauglich gemacht (Free Dean).

Am Donnerstag ging es dann pünktlich um 10 Uhr auf Wanderschaft Richtung Bonn. Nach gefühlt fünf Kilometern Strecke und mehreren tausend Höhenmetern erreichten wir die ersten Ausläufer der Stadt, von wo aus wir via U-Bahn die Reststrecke zum ehemaligen Regierungsviertel zurücklegten. Dort besichtigten wir den ehemaligen Bundesrat und bauten unsere praktischen Redeerfahrungen in einem kleinen Planspiel aus. So verteilten wir uns auf die 16 Bundesländer und diskutierten dann aus Perspektive der jeweiligen Bundesländer über das Thema „Wahlalter 16“. Auch nicht ganz ernstgemeinte Meinungen („Wählen erst ab 21“) wurden überraschend seriös über die Bühne gebracht, sodass wir uns beim Verlassen des Bundesrates nicht ganz sicher waren, was die bei der Diskussion anwesende Gästeführerin wohl nun von uns denkt. Nach einer schnellen Essenspause ging es dann zügig zum nahegelegenen Haus der Geschichte. Dort nahmen wir an einer einstündigen, sehr kurzweiligen Führung durch die dauerhafte Ausstellung teil, bevor wir uns aufteilten. Einige nahmen erneute Höllenqualen, also den Rückweg Richtung Haus Annaberg auf sich – andere verweilten stattdessen lieber in Bonn. Abends trafen sich jedoch alle wieder in Bonn und ließen den letzten ganzen gemeinsamen Tag ausklingen.

Abstimmung im Bundesrat

Als wir am Freitagmorgen etwas müde, vielfach mit schmerzenden Füßen und viel zu wenig Schlaf aus unseren Betten entstiegen und gen Speisesaal liefen, stellten wir fest, dass das Seminar schon wieder vorbei war. Wie schon beim letzten Mal muss man festhalten, dass die Woche durchweg gelungen war, was an der großartigen Vorbereitung durch die entsprechenden Mit-FsJ´ler*innen, den netten und immer hilfsbereiten Teamer*innen (an alle Genannten noch einmal ein riesiges Dankeschön von uns) und natürlich all den lieben Leuten, die diese Woche mit uns gemeinsam verbracht haben, lag. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass wir uns schon jetzt mächtig auf das nächste Seminar freuen und wünschen der Seminargruppe 2 FSJ-P 2017/2018 bis dahin

Alles Gute und eine kopfschmerzbefreite fünfte Jahreszeit.

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Bis nächstes Jahr

Das Jahr 2017 neigt sich in großen Schritten seinem Ende zu und überall herrscht vorweihnachtliche Betriebsamkeit. So auch am Hessischen Landtag, der in der vergangenen Woche das letzte Plenum des Jahres hinter sich gebracht hat. Und unbeeindruckt von den herannahenden Festivitäten wurde noch einmal eine ungewöhnlich volle Tagesordnung abgearbeitet. Vier Tage dauerte das Plenum und obwohl man sich sonst über die Ankündigung „open end“ freut versprach sie diesmal eher Stress. Sowohl Jannis als auch ich waren im Besucherdienst unterwegs und führten Gruppen durch den Landtag. Aber neben der Arbeit darf natürlich das Vergnügen nicht zu kurz kommen. So wurden alle Gästeführer und Mitarbeiter des Besucherdiensts, mit denen wir viel und gerne zu tun haben, zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Bei leckerem Essen und netten Gesprächen konnten wir den Abend langsam ausklingen lassen.
Nun, da die Arbeit für dieses Jahr getan ist und ich mich in meine Weihnachtsferien verabschiede und an die Weihnachtselfen übergebe, für die die härteste Zeit im Jahr wohl jetzt erst anfängt, wünsche ich Ihnen und euch ein wunderbares Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr. Und da gute Vorsätze wichtig sind verspreche ich jetzt schon mal einen ausführlichen Bericht vom nächsten ijgd-Seminar.
Liebe Grüße,
Jan Hartung.

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