Der finale Countdown, Elefantenrunde und vieles mehr!

Noch wenige Tage bis zur Landtagswahl am 28. Oktober, der finale Countdown hat begonnen! Und das spürt man in allen Ecken und Kanten des Landtages. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, doch nicht nur die Politiker legen sich auf den letzten Metern gehörig ins Zeug, auch die Verwaltung muss arbeiten.

Auch die Medien machen sich so langsam vor dem Landtag bemerkbar.

Aufbau vor dem Landtag

Am Freitag waren Janik und ich Gast bei der Elefantenrunde. Und nein, wir waren nicht im Zoo, sondern bei einer Pressekonferenz der Spitzenkandidaten jener Parteien, die eine realistische Chance haben, in den Landtag (wieder) einzuziehen.

Übrigens sind wir auch am Wahltag im Einsatz und dürfen die Geschehnisse hautnah miterleben. Die Vorfreude ist groß!

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Bürotage

Nach den ersten sehr aufregenden Wochen kehrt bei Milena und mir nun langsam so etwas wie Routine ein.
Hätte uns vor zwei Wochen jemand gesagt, wir mögen doch mal zum Sitzungsraum 501 A kommen, hätten wir wohl noch verzweifelt dreingeschaut und uns schnell Hilfe gesucht.

Heute ? Gar kein Problem mehr!

Ansonsten spürt man: Die Landtagswahl rückt näher. Der Landtag ist trotz Ferien voll und auch wir aus dem Petitionsreferat bereiten uns auf die kommende Legislaturperiode vor.

Milena und ich im Petitionsreferat

Dabei ist es eine schöne Abwechslung auch immer wieder das politische Tagesgeschäft mit verfolgen zu können, bspw. in diversen Ausschüssen oder bei Bürgersprechstunden.

Bürgersprechstunde im Frankfurter Rathaus (v.l.n.r. Abg. Pfaff-Greifenhagen, Brigitte Palmowsky, Janik Briesemeister, Milena Schmid, Susanne Bicking)

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Eine Woche Bonn

Am Montag, dem 17.09.2018, machte ich mich auf den Weg nach Bonn zur ersten Seminarwoche zusammen mit den anderen FSJP’lern aus Hessen und NRW.

Nicht lange im Zug, traf ich auch schon auf weitere FSJ’ler, die nach Bonn wollten.    Gegen Mittag kamen wir dann im Selbstversorgerhaus Annaberg an.

Ob bei kleinen Spielen, beim gemeinsamen Kochen, oder bei der ein oder anderen Diskussion, schnell lernte man sich untereinander kennen. Dabei stellte sich heraus, dass wir eine echt coole Gruppe sind, die es auch vermochte, bis spät in die Nacht, bei dem ein oder anderen Kaltgetränk, zusammenzusitzen.

Die FSJ-Gruppe vor dem Haus Annaberg

Thematisch stand natürlich auch einiges auf dem Programm. So fuhren wir beispielsweise ins Haus der Geschichte, besuchten den Kanzlerbungalow und unterhielten uns mit einer ehemaligen Abgeordneten des Bonner Bundestages (letzteres war besonders spannend).

Am letzten Tag, sichtlich übermüdet, reflektierten wir noch die Woche und bereiteten Themen für die kommenden Seminare vor. Danach ging es auch schon wieder gen Heimat und es waren sich alle einig, dass man ein gelungenes Seminar erlebt hatte, und wir uns alle auf das nächste Seminar in Kürten freuen.

Das Thema dann: Rhetorik und Kommunikation !

 

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Unsere Reise nach Bonn (17.09 – 21.09.2018)

Eine kleine Vorwarnung hätte mir genügt. Stattdessen traf mich am Montagmittag fast der Schlag, als ich bemerkte, dass es zu unserem Seminarhaus einen steilen Berg hinauf geht. Nach einer gefühlten Ewigkeit (15 Minuten) und außer Atem kam ich dann schließlich doch am Haus Annaberg an, eine wunderschöne alte Villa mitten im Wald.

Haus Annaberg

Schnell kam man ins Gespräch mit den rund 25 anderen FSJ’lern der Seminargruppe 2 aus Hessen und NRW. Es folgte die berühmt-berüchtigte Kücheneinführung, danach ging es ans Kennenlernen. Insgesamt kann man sagen, dass die fünf Tage hauptsächlich zum Kennenlernen genutzt wurden. Doch natürlich wurde auch inhaltlich gearbeitet: Am Dienstag sind wir auf Zeitreise gegangen, verschiedene Gruppen haben sich mit verschiedenen Jahrzehnten beschäftigt, ich war in der 1960er Gruppe (die Beatles lassen grüßen). Am Mittwoch ging es dann nach Bonn. Falls ich mich jemals in meinem Leben gefragt habe, wie früher einmal, als Bonn noch Bundeshauptstadt war, die Kanzler gewohnt haben – diese Frage kann ich jetzt beantworten, dank einer durchaus interessanten Führung durch den Kanzlerbungalow. Danach ging es ins Haus der Geschichte, auch sehr beeindruckend und empfehlenswert.

Garten von Haus Annaberg

Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen. Viel ist mir in Erinnerung geblieben: Die interessanten Gespräche mit netten Leuten, die hitzigen Diskussionen, das Werwolf-Spiel am ersten Abend, die Kochkünste einiger Leute. Ich bin froh, dass wir uns alle im November wiedersehen werden, dieses Mal zu einem Seminar, welches ich mit organisieren werde. Seid gespannt!

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Demokratie hautnah

In der vergangenen Woche kamen die Abgeordneten zur letzten Plenarwoche vor der Landtagswahl zusammen.

Milena und ich während einer kurzen Pause in der Lobby

Milena und ich durften diese letzten Sitzungen intensiv miterleben. Und wer jetzt denkt 5 Stunden im Plenum zu sitzen muss doch irgendwann langweilig werden, den muss ich an dieser Stelle eines besseren belehren.

Es gab unglaublich viel zu sehen und mitzuerleben. Sei es die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Bouffier, kontroverse Debatten über verschiedene Anträge, oder 20 Mitglieder der AFD, die sich zwischenzeitlich auf den Besuchertribünen einfanden.

Insgesamt machte sich besonders eines bemerkbar: In Hessen herrscht Wahlkampf! Dadurch wurden selbst unscheinbar klingende Anträge teils forsch diskutiert. Ich wurde daraufhin gefragt, ob ich eine aggressive Stimmung im Plenarsaal vernommen hätte und darüber machte ich mir Gedanken.

Meine Antwort?

Nein, es war keine aggressive Stimmung, die mir im Kopf geblieben ist. Vielmehr war es echte Demokratie hautnah.

PS: Milena und ich hatten natürlich auch schon viel Zeit den Landtag zu erkunden.

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Eine ereignisreiche Woche!

In meiner zweiten Woche im Landtag läuteten die Glocken für die Plenarwoche. Drei Tage lang Diskussionen, Streit und Abstimmungen. Und ich war hautnah dabei und durfte direkt hinter dem Hessischen Ministerpräsidenten und seinem Stellvertreter Platz nehmen (man findet mich in diversen Zeitungen). Zwei spannende Tage konnte ich miterleben, der dritte und letzte Plenartag musste leider ohne Janik und mich stattfinden, denn für uns ging es am Donnerstag nach Köln zu einer Veranstaltung unserer Organisation ijgd.

Mit einer kleinen Gruppe von FSJ’lern ging es am frühen Morgen am Frankfurter Flughafen, Fernbahnhof los und da die Deutsche Bahn wie immer pünktlich ankam, lief alles wie am Schnürchen (Achtung: Ironie!!!). Schließlich im Bürgerzentrum Ehrenfeld angekommen, kam man sofort ins Gespräch mit neuen Freiwilligen aus ganz Hessen und NRW. Doch auch viele ehemalige FSJ’ler waren anwesend, unter anderem unsere Vorgänger Jan und Friedel, die uns viele Tipps und Tricks für das kommende Jahr mit auf den Weg gegeben haben und uns vor allem geraten haben, das Jahr in all seinen Facetten zu genießen. Einen Rat, den ich auf jeden Fall beherzigen werde!

Am Montag heißt es für Janik und mich: Auf nach Bonn zu unserer ersten Seminarwoche! Wir freuen uns schon und sind sehr gespannt auf die fünf Tage, die vor uns liegen.

Mein FSJ-Kollege und ich im prunkvollen Musikzimmer

Die Bilder sind übrigens am Mittwoch während der Plenartage entstanden. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere tolle Fotografin Jenny!

 

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Die erste Woche im Landtag

Es ist schon Freitag: wie schnell die Zeit doch vergeht. So viel haben Janik und ich in der ersten Woche hier im Hessischen Landtag schon gesehen und erlebt, viele Hände geschüttelt und viele Namen gelernt, die ich mir noch nicht alle merken konnte. Überall wurden wir freundlich aufgenommen und in die Arbeit integriert, all unsere Frage werden mit Geduld beantwortet. Wenn wir uns im Labyrinth des Landtags verlaufen, ist immer jemand zur Rettung bereit. An vielen Sitzungen durften wir schon teilnehmen, Sitzungen, die sich vor allem mit einem Thema befassen: Petitionen, denn in diesem Bereich sind wir nun für ein halbes Jahr eingeteilt. Danach geht es für Janik weiter in den Bereich Protokoll und für mich in den Bereich Parlament.

In den ersten Tage wurde uns viel über das Thema der Petitionen beigebracht, ein hochspannendes und persönliches Thema, wie ich sofort gemerkt habe. Ich bin gespannt, was die kommenden Monate so bringen werden, doch die zwei Petitionen, welche wir am Ersten Tag bearbeiten durften, machen Lust auf mehr.

 

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Die erste Woche

Montagmorgen, ca 8 Uhr. Ein bisschen nervös, ein bisschen aufgeregt stehe ich vor dem Hessischen Landtag. Es ist mein erster Tag als FSJ-Pler hier in Wiesbaden und Fragen gehen durch meinen Kopf. Was wird mich erwarten? Wie werde ich mich in der neuen Umgebung einfinden ?
Eine Arbeitswoche später habe ich erste Antworten gefunden.
Ich komme jeden Morgen mit viel Freude nach Wiesbaden.
Zum einen, weil ich hier von Menschen umgeben bin, die viel dafür tun, dass ich mich eben gut einfinde.
Zum anderen, weil ich bereits in der ersten Woche einen großen Einblick in das Tagesgeschäft des Landtages erhielt. Einerseits in Bezug auf den Bereich Petitionen: Hier durften Milena und ich schon dem Petitionsausschuss beiwohnen.
Andererseits durften wir schon die Parlamentsarbeit , bspw. im Ältestenrat, miterleben.
Das alles macht Lust auf mehr !

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The end

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Jannis und ich werden heute dem Landtag (vorerst) den Rücken zukehren und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Zeit Bilanz zu ziehen und einmal zu schauen, ob sich der Freiwilligendienst überhaupt gelohnt hat. Um es abzukürzen: Ja, und wie. Angefangen bei den Inhalten und Einblicken über die vielen positiven Emotionen, die sowohl die Arbeit am Landtag als auch die sehr liebgewonnen Seminare mit sich gebracht haben, bis hin zu den Kollegen die uns begleitet haben und die Freunde, die uns auch weiterhin begleiten werden. Ja, die Vorfreude auf das Studium ist groß und wenn wir heute aus der Pforte des Landtages treten werden, werden wir das mit mindestens anderthalb lachenden Augen tun. Trotzdem: die Zeit am Landtag hat für uns einen enormen Wert und wir möchten dieses Jahr auf gar keinen Fall missen. Wir denken es ist ein gutes Zeichen, wenn man im Nachhinein sagen kann, dass man etwas im Großen und Ganzen noch einmal so machen würde und mit diesem Jahr geht es uns genauso.

Und deswegen möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei all denen im Landtag bedanken, die es uns ermöglicht haben dieses Jahr so zu erleben. Angefangen bei unserer Abteilung, die uns immer unterstützt hat, uns geholfen hat und auch mal zur Ordnung gerufen hat, wenn es nötig war. Die Bereiche parlamentarischer Dienst und Petitionen, die uns eingebunden haben und sich die Zeit genommen haben uns Einblicke in ihre Arbeit zu ermöglichen. Herr von Unruh, der sich immer wieder Zeit genommen hat, um uns nach dem Stand unseres FSJ zu fragen und ,und das gilt nun für alle Personen mit denen wir zusammengearbeitet haben, nicht nur unsere Ideen und Meinungen zur Kenntnis genommen haben, sondern uns mit einbezogen haben in viele der Entscheidungen, die unseren Arbeitsbereich betroffen haben. So durften wir viele unsere Ideen umsetzen und hatten die Möglichkeit selber Kreativ tätig zu werden und Dinge auszuprobieren, mit denen wir selber keiner Erfahrung hatten. Für dieses Vertrauen möchten wir uns bedanken.

Ich hoffe, dass der Landtag und ich sich auch in Zukunft immer mal wieder über den Weg laufen, sei es auf dem Hessentag oder in sonst einem Kontext. Vielleicht lass ich mich ja von meinen jetzigen Kollegen im Besucherdienst ja mal führen. Für Jannis wird der Abschied von sehr viel kürzerer Dauer sein, da er wohl schon bald für besagten Besucherdienst arbeiten wird.

Bis dahin bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich, geben ab an unsere Nachfolger und wünsche ihnen ein genauso interessantes und schönes Jahr.

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Eine Woche Monte Sole als Teil der Hessischen Delegation

Die letzte Woche (19. – 26. August) verbrachte ich mit bekannten sowie neuen Gesichtern in der „Scuola di Pace Monte Sole“, also der Friedensschule Monte Sole (Italien). Bekannte Gesichter deswegen, weil ein großer Teil der zehnköpfigen deutschen Delegation eine Verbindung zum Landtag hat, weswegen ich die meisten hessischen Mitreisenden schon kannte. So kam es auch zustande, dass der Ausflug quasi ein größeres FSJ-ler Treffen wurde: 4 meiner Vorgänger und Ich waren an Bord!

Von links nach rechts: Die FSJ’ler Natascha Langer, Sophie Petschenka, Jannis Kupfer, Friedel Pape und Xenia Fitz

Auf der anderen Seite gab es auch viele neue Gesichter, weil an dem Projekt auch eine polnische und eine italienische Delegation teilnahm, sowie zwei Personen österreichischer Herkunft und eine Person türkischer Herkunft. In dieser gut durchmischten, ca. 35 Mann und Frau starken Gruppe fühlten wir uns alle sehr wohl, und so konnte es mit dem Programm losgehen. Monte Sole ist eine malerische, aber sehr geschichtsträchtige Region in der Nähe von Bologna, die im zweiten Weltkrieg von grausamen Verbrechen der Truppen des nationalsozialistischen Deutschlands heimgesucht wurde. Über die Woche beschäftigten wir uns mit der Geschichte Monte Soles, der EU und anderen ethischen Themen und Fragen. Ein Besuch in Bologna durfte natürlich auch nicht fehlen, und ich muss sagen, dass die Hauptstadt der italienischen Region Emilia-Romagna als Fotomotiv durchaus überdurchschnittlich abschneidet. Abseits des Programms kamen wir zum gemeinsamen Essen, Espressi trinken, Sport machen oder geselligen Sonnen zusammen und tauschten uns mit den neuen Freunden aus. Auch abends zeigte der Großteil der Anwesenden wenig Schlafaffinität und so saßen wir nicht selten bis zu später Stunde noch zusammen. Unsere Gruppe war sehr ausgeglichen und sympathisch, und dadurch verging die Zeit so schnell, dass sich der/die Ein oder Andere wunderte, als man realisierte, dass der Abschied schon vor der Tür steht. Ich denke ich spreche für jeden, wenn ich sage, dass wir alle eine tolle Woche hatten und hoffe, dass diese Gruppe in ähnlicher Konstellation nochmal zusammen kommt! Danke, Grazie, Dziękuję und teşekkür!

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