Die zweite Seminarwoche in Kürten

Wie Lisa ja bereits angekündigt hatte, berichte ich euch nun von unserer zweiten Seminarwoche in Kürten vom 18. bis 22.11.19. Vorweg schonmal eine ganz erfreuliche Nachricht: Das Heizungssystem in unserem Seminarhaus hat sehr gut funktioniert und wir mussten nicht frieren. Aber nun Spaß beiseite! Unser (selbst) ausgewähltes Thema für das Seminar war das Thema „Sucht“. Hierzu hatte die Planungsgruppe ein super spannendes Programm gestaltet. So durften wir den Montag erst einmal damit verbringen, in Ruhe anzukommen, unsere Mit-FSJ-ler zur begrüßen und ein paar organisatorische Dinge zu klären, sowie für unser kleines Experiment, das Seminar handyfrei zu verbringen, unsere Telefone abzugeben. Am Dienstag besuchte uns André alias $ick vom Youtube-Kanal „Shore, Stein, Papier“, um aus seiner Vergangenheit „zwischen Heroin und Haft“ zu erzählen und uns all unsere Fragen rund um das Thema Drogen zu beantworten. Mittwoch haben wir mit einer Sucht Selbstreflektion begonnen und uns mit verschiedensten Sucht-Arten, wie beispielsweise Spiel-, Online- oder Kaufsucht, auseinandergesetzt. Abgeschlossen haben wir das Thema dann mit einem Blick über den Tellerrand, indem wir uns neben der deutschen auch mit der Drogenpolitik in den Niederlanden, Tschechien, Portugal und auf den Philippinen beschäftigt und diese diskutiert haben. Außerdem haben wir am Donnerstag damit begonnen, unser nächstes Seminar zu planen. Da die IJGD viel Wert auf Selbstbestimmtheit legen, fand dieser Punkt nur in Absprache mit der Gruppe und ohne Teamer statt.

Ansonsten haben wir natürlich auch viel über unsere Arbeit in den verschiedenen Einsatzstellen gesprochen und diese ein wenig reflektiert. So hatten wir eine sehr interessante und schöne Woche im kleinen Örtchen Kürten und haben uns gefreut, die Anderen mal wieder zu sehen und zu hören, wie es bei ihnen so läuft… Unser nächstes Seminar wird dann vom 10. bis 14.02.20 in Bonn unter dem Thema „Extremismus“ stattfinden und diesmal dürfen Lisa und ich auch in der Planungsgruppe mitwirken. Wir freuen uns schon total und berichten natürlich, wenn wir uns am 18.12. im Landtag mit unseren Teamern und weiteren Mitgliedern unserer Gruppe treffen um das nächste Seminar inhaltlich vorzubereiten.

 

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Das Plenum als Zwischenbilanz

Obwohl das Oktober-Plenum schon über eine Woche her ist, komme ich erst jetzt dazu, etwas zu schreiben. Letzte Woche war ich wieder bei einem Projekt und einer Sitzung der historischen Kommission dabei und auch zwischendrin hatte ich viel zu tun.

Einen Blogeintrag über das Plenum wollte ich dennoch schreiben, weil es für mich immer wieder ein Highlight ist und ich es außerdem gut nutzen kann, um ein Zwischenfazit zu erziehen.

Drei Plenarwochen habe ich nun schon erlebt, die erste direkt in meiner ersten Woche hier. Ich finde es wirklich erstaunlich, wie viel ich in diesen zwei Monaten schon gelernt habe. Während ich bei jenem ersten Plenum kaum den Weg von meinem Büro in den Plenarsaal gefunden habe (was nicht heißen soll, dass ich mich jetzt nicht mehr verlaufen würde), bringe ich jetzt Besuchergruppen von A nach B.

Bei meinem zweiten Plenum habe ich an einem Lehrerseminar teilgenommen und dabei nochmal eine andere Perspektive kennen gelernt, indem ich mit Praktikanten des Landtags Politiker interviewt habe.

Und schließlich das dritte Plenum, für mich das bis jetzt abwechslungsreichste. Ich habe das erste Mal aktiv eine Besuchergruppe durch das Programm am Plenum begleitet und durfte – für mich definitiv ein Höhepunkt – die Redezeitanlage im Plenarsaal bedienen (in der Hessenschau hat man mich aber leider nicht gesehen).

Und schließlich habe ich einer Kollegin bei dem Projekt „Schülervertretung trifft ihre Vertreter“ geholfen und die Veranstaltung gefilmt.

Der Landtagspräsident Boris Rhein mit den Schülervertretern.

Das Plenum verkörpert für mich genau das, was ich mir von meinem FSJ-P erhofft habe – Politik hautnah zu erleben.

Auch wenn es definitiv immer die anstrengendste Zeit des Monats ist, freue ich mich schon auf das nächste Plenum. Aber als nächster Höhepunkt steht erstmal das nächste ijgd-Seminar an – davon wird euch Amelie dann berichten.

 

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Exklusive Einblicke beim Treffen der ehemaligen Abgeordneten

Nach dem Planspiel stand Ende Oktober noch ein weiteres kleines Highlight an: Ich hatte die Chance, mit einer Kollegin ein Treffen der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Landtags zu besuchen. Im Rahmen des Projektes „Blickpunkt Hessen“, in dem es darum geht, sich mit aktuellen politischen Themen auseinander zu setzen und zu diskutieren, war der Innenminister Peter Beuth zu Gast. Es war für mich eine Ehre, bei diesem besonderen Treffen dabei sein zu können und exklusive Einblicke zu bekommen. Ich fand es außerdem schön zu sehen, wie vertraut und verbunden die Ehemaligen im Umgang miteinander waren.

Die Chancen, die ich durch mein FSJ-P hier erhalte, sind wirklich einmalig.

 

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Richtfest im Dachgeschoss des Wiesbadener Stadtschlosses

Am vergangenen Freitag durfte ich an einer ganz besonderen Veranstaltung teilnehmen, die im Landtag (glücklicherweise) wohl nicht alle Tage stattfindet. Mit dem Richtfest wurde nun das Erreichen eines wichtigen Bauabschnitts bei der Sanierung des Dachgeschosses im Wiesbadener Stadtschloss zelebriert.  Die Sanierung liegt der Tatsache zugrunde, dass das Stadtschloss im Zweiten Weltkrieg von einer Bombe getroffen wurde, durch die sich im Dachstuhl ein Hausschwamm gebildet und ausgebreitet hat.

Aufnahme kurz vor Veranstaltungsbeginn mit dem teils neu gebauten Dachstuhl

Um 09.00 Uhr ging die Veranstaltung los, weshalb der Freitag für mich wesentlich früher begann, als sonst. Noch am Morgen wurden die letzten  Vorbereitungen getroffen, sodass alle Gäste vom Eingang zur Baustelle finden und schließlich zu einem Empfang in den Musiksaal eingeladen werden konnten. Aber die viele Mühe hatte sich gelohnt. Die Baustelle im Dachgeschoss wurde schön hergerichtet und glich fast schon einer angesagten „Partylocation“ Auch der anschließende Empfang im Musiksaal konnte den leicht nostalgischen Charme der Baustelle gut auffassen und trug zu einem rundum gelungen und unvergesslichen Gesamteindruck bei. Auch wenn es auf der Baustelle (wenn auch nur schwer vorstellbar) noch kälter war, als im Haus Annaberg in Bonn, haben wir die Veranstaltung unbeschadet überstanden und ich freue mich weiterhin auf die nächsten interessanten Veranstaltungen die in kommender Zeit noch anstehen, wie zum Beispiel die MINT-Messe, die ich zum ersten Mal absolut eigenverantwortlich organisieren darf…

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Einen Tag lang Abgeordneter sein

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Hier seht ihr mich mit den Schülerinnen, die sich für den Ausschuss „Bildung“ seitens der ökologischen Fraktion entschieden haben.

…konnten knapp 100 Schüler/innen des Goethe-Gymnasiums Bensheim.

Mindestens genauso gespannt auf den Tag wie die Schüler/innen war ich. Nachdem ich das erste Planspiel in meiner Zeit hier durch das Auftaktseminar in Köln verpasst hatte, war meine Vorfreude auf den 23. Oktober umso größer.

Nach einer Begrüßung durch die Vizepräsidentin Heike Hofmann ging es gleich los mit der parlamentarischen Arbeit: die konstituierende Sitzung stand an. Rollen wie Schriftführer, Ministerposten und natürlich auch die Ämter des Miniter- bzw. Landtagspräsidenten wurden vergeben.

Bevor es dann mit der richtigen Abgeordnetenarbeit losging, hatten die Schüler/innen noch die Möglichkeit echten Abgeordneten ihre Fragen zu stellen und dabei schon erste Erfahrungen mit der Redezeitanlage zu sammeln, die noch für die eine oder andere Überraschung an diesem Tag sorgen sollte.

Ich habe zusammen mit zwei Kollegen die ökologische Fraktion betreut, die auch an der Regierungskoalition beteiligt ist. In der ersten Fraktionssitzung galt es einen Gesetzesantrag zum Thema Verkehr auszuarbeiten, bevor ich dann die Ausschussgruppe der ökologischen Fraktion zum Thema „Bildung“ geleitet habe. So ähnlich – mit Ausschussarbeit, Fraktionssitzungen und Plenardebatten – ging es dann bis zum Nachmittag weiter, an dem der Höhepunkt des Tages stattfand: die 3. Plenarsitzung. Nachdem die Schüler/innen – oder besser gesagt Abgeordnete – nun schon in ihre Rollen gefunden hatten, wurden die Debatten durchaus etwas hitziger geführt als noch am Vormittag. Das absolute Highlight folgte aber erst am Ende: Mitglieder meiner, der ökologischen Fraktion, hatten schon angemerkt, dass ihnen der Koalitionspartner, die konservative Fraktion, – so die Wahrnehmung – in den Ausschüssen in den Rücken gefallen sei. Scheinbar teilten diese Einschätzung beide Seiten, denn der Ministerpräsident der konservativen Partei ließ am Ende die Bombe platzen: Den Vertrauensvorschuss, den man der ökologischen Partei bei Einigung auf eine Koalition gegeben habe, sei verspielt worden. Man werde die Koalition aufgrund der Unstimmigkeiten in den Ausschüssen beenden und sei auch schon in Verhandlungen mit der Arbeitnehmerpartei getreten.

Für mich war es wirklich beeindruckend zu sehen, wie sehr die SchülerInnen in ihren Rollen aufgegangen sind und welche Eigendynamik sich entwickelte. Es war wirklich toll den Debatten zuzuhören – vor allem mit diesem doch ziemlich einmaligen und überraschenden Ende.

Deswegen freue ich mich jetzt schon total auf das nächste Planspiel, das ziemlich genau einen Monat später, Ende November, stattfindet. Ich bin mir sicher, dass kein Planspiel wie das nächste verläuft und bin deshalb schon gespannt, wie sich die nächsten Plenardebatten entwickeln werden – und ob die Regierungszusammenarbeit diesmal von Erfolg gekrönt wird.

 

| Veröffentlicht unter 2019/2020 Lisa

4/42

Hier mal ein kleiner Einblick in meinen Arbeitsplatz an einem gewöhnlichen Tag

42 Wochen dürfen wir aktiv bei der Arbeit in der Kanzlei des Hessischen Landtags mitarbeiten und davon sind nun schon 4 Wochen, also gut 1/10 vorbei. Das wirkt auf mich geradezu surreal. Auch wenn ich mich hier schon sehr gut eingelebt habe und viele Aufgaben selbstständig übernehmen kann, fühle ich mich teilweise doch noch „neu“. Daher war ich umso erstaunter, als mir heute auffiel, dass abzüglich der Seminarwochen und der Urlaubstage nun schon 10 % der Zeit im FSJ-P vergangen sind. Ein guter Zeitpunkt für mich, um mal ein Resümee zu ziehen. Momentan ist es eher ruhig im Landtag, die nächste Plenarwoche ist erst wieder Ende Oktober und auch die Anzahl an Veranstaltungen ist im Moment doch eher überschaubar.

Bevor ich das FSJ-P begonnen habe, habe ich mir schon gedacht, dass es sicherlich durchaus etwas Besonderes ist, hier zu arbeiten. Aber ich hätte nicht erwartet, dass wir tatsächlich so viele neue Leute und Situationen kennenlernen dürfen. Immer wieder sind unter denjenigen,  denen wir hier so begegnen, Landtagsabgeordnete oder andere bekannte Personen und immer wieder freut es mich festzustellen, wie nett und aufgeschlossen diese sind. Sie interessieren sich für die Arbeit die wir hier machen und sind immer für einen Small-Talk zu haben. Ich durfte schon an einem Mittagessen mit einer vietnamesischen Delegation teilnehmen und auch an zahlreichen Parlamentarischen Abenden oder Plenarsitzungen. Und das alles in gerade einmal vier Wochen. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an meine lieben Kolleginnen, die es mir immer wieder ermöglichen, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen und sich immer viel Zeit nehmen, um mir Aufgaben zu geben und um mir bei deren Bewältigung stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich freue mich schon auf die kommenden 38 Wochen…

 

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Verleihung des hessischen Friedenspreises

Muferihat Kamil mit der Urkunde

Am 23.09.2019 wurde der hessische Friedenspreis verliehen – und wir hatten die Ehre, dabei sein zu dürfen. Verliehen wurde er in diesem Jahr an den äthiopischen Präsidenten Abiy Ahmed für seine Friedenspolitik, die zur Aussöhnung mit dem lange verfeindeten Nachbarland Eritrea geführt hat. Auch der Landtagspräsident Boris Rhein und der Ministerpräsident Volker Bouffier, der diesjährige Laudator, lobten sein Engagement für Frieden und Demokratie.
Entgegengenommen wurde der Preis allerdings von Muferihat Kamil, der Friedensministerin in Abiy Ahmeds Kabinett, da der Präsident persönlich nicht vor Ort sein konnte.
Es war für uns sehr beeindruckend, so hautnah dabei zu sein, aber vor allem auch, im Vorfeld miterleben zu können, wie viel Arbeit und Organisation hinter solch einem Event steckt, das im Nachhinein für gerade einmal eine gute Stunde im Fernsehen zu sehen ist. Besonders in Erinnerung bleiben, werden uns natürlich auch die kleinen Aufgaben, wie das Einweisen der Gäste auf ihre Plätze und das Wasserbringen für die Redner, die wir übernehmen durften – der ein oder andere hat uns vielleicht sogar bei der Live-Übertragung im Fernsehen gesehen.
Diese Veranstaltung wird definitiv eines der Highlights in unserem Jahr hier im Landtag bleiben.

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Seminarwoche in Bonn

Vom 13. bis 20. September machten sich Lisa und ich auf zu unserer ersten Seminarwoche in Bonn. Untergerbacht waren wir im Selbstversorgerhaus Annaberg, von dem wir schon so einiges gehört hatten. Was uns vorher leider nicht zu Ohren gekommen war, war die Tatsache, dass in manchen Teilen von Bonn schon im September winterliche Temperaturen herrschen. Falls ihr also jemals zu einem Seminar ins Haus Annaberg fahren solltet, nehmt auf jeden Fall Decken und genug Ingwer-Zitronen-Tee, für die garantiert aufkommende Erkältung, mit.

Nachdem alle Seminarteilnehmer eingetroffen waren, begannen wir auch schon mit einer kurzen Einführungsrunde, der Einteilung von Zimmern und Kochgruppen und selbstverständlich der berühmt-berüchtigten Küchenführung. Danach haben wir gemeinsam das Programm für die kommende Woche besprochen. Auf dem Plan stand zuerst einmal das Kennenlernen der anderen FSJ-Pler sowie deren Einsatzstellen. Am Mittwoch verbrachten wir den Tag mit Stefan Voth, der zum Thema der gewaltfreien Kommunikation referierte. Bevor wir die Woche am Freitag schließlich evaluierten, blieb am Donnerstag noch Zeit für eine politische Schnitzeljagd durch Bonn sowie das Besprechen unserer Rechte und Pflichten im FSJ-P. Ein Highlight war definitiv der freie Donnerstagabend, den wir in netter Runde bei einer sehr leckeren Pizza verbracht haben.

Lisa und ich hochkonzentriert bei der politischen Schnitzeljagd entlang dem Pfad der Demokratie in Bonn

Die Zeit verging überraschend schnell und auch mit unserer Seminargruppe kamen wir weitgehend sehr gut klar. So freuten wir uns am Freitag zwar auch wieder auf Zuhause aber definitiv auch auf unsere zweite Seminarwoche, die dann vom 18. Bis 22. November in Kürten, mit dem Thema „Sucht und Drogen“ stattfinden wird.

| Veröffentlicht unter 2019/2020 Amelie, alle Autoren

Meine Bekanntschaft mit dem Judentum

 

Hier seht ihr mich mit Julian-Chaim Soussan, einem Rabinner, der mich sehr beeindruckt hat und den ich euch im Laufe meines Artikels noch vorstellen werde.

Am letzten Donnerstag habe ich nämlich zusammen mit einer Kollegin an der Informationsveranstaltung für den Schülerwettbewerb 2019/20 der Landeszentrale für politische Bildung teilgenommen, der dieses Jahr unter dem Motto „Jüdisches Leben in Hessen“ steht. Da ich selbst als Schülerin mit meiner Klasse an dem Wettbewerb teilgenommen habe, ist es für mich besonders spannend, nun den ganzen Prozess hinter den Kulissen zu beobachten.

Mit der Lichtigfeld-Schule fand die Veranstaltung dabei an einem ganz besonderen Ort statt, denn sie ist die erste jüdische Schule, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland wiedereröffnet wurde. Die Sicherheitskontrollen, durch die wir dabei am Eingang der Schule mussten, haben mich auf traurige Weise daran erinnert, dass die Angst vor antisemitischen Taten auch – beziehungsweise gerade – heute noch alltäglich ist. Umso wichtiger finde ich es, dass der Wettbewerb junge Menschen dazu ermutigen soll, sich näher mit dem Judentum auseinander zu setzen – denn Bildung ist ja bekanntlich der erste Schritt gegen Hass und Ablehnung.

Als jemand, der bis dahin sehr wenig Wissen über das Judentum hatte, war es für mich umso faszinierender, den Vorträgen von Dr. Noga Hartmann, der Schulleiterin, und dem Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, Julian-Chaim Soussan, zuzuhören. Ihre Leidenschaft und Überzeugung war wirklich ansteckend, sodass es mir leicht fiel, ihren Ausführungen zu folgen und in die Welt, die sie uns versucht haben näher zu bringen, einzutauchen. Dementsprechend inspiriert habe ich das Gebäude wieder verlassen und freue mich schon darauf, die Gewinnerarbeiten kennenzulernen.

| Veröffentlicht unter 2019/2020 Lisa, alle Autoren

Die erste Woche

Unglaublich, wie schnell so eine erste Woche vorüber gehen kann. Schon während meiner ersten fünf Arbeitstage im Landtag durfte ich so viel sehen, erleben und so viele neue Leute kennenlernen. So ging es nach dem ereignisreichen ersten Arbeitstag dann am Mittwoch gleich mit dem Abend der hessischen Agrarwirtschaft und mit der Übergabe der Erntekrone für mich weiter.

Auch hier hatte ich wieder die Gelegenheit mit vielen neuen Menschen, wie beispielsweise Herrn Dr. Matthias Büger, einem hessischen Landtagsabgeordneten der FDP, Bekanntschaft zu machen. Auch im Büroalltag und meinem Bereich, habe ich das Gefühl gut angekommen zu sein. Meine Kollegen sind freundlich und beantworten mir jede Frage gerne und mit Geduld. Die vielseitige Arbeit hier macht mir wirklich viel Spaß. Insgesamt also ganz gute Voraussetzungen, für ein spannendes und gutes FSJ-P im hessischen Landtag….

| Veröffentlicht unter 2019/2020 Amelie, alle Autoren