Kinderlandtag

Am vergangenen Mittwoch füllten ausnahmsweise nicht die gewählten Abgeordneten den Plenarsaal. In ihre Rolle schlüpften im Zuge des Planspiels „Kinderlandtag“ ca. 70 Kinder der Schule An den Linden in Rödermark.

Nach einer Führung durch den Landtag, einer ausgiebigen Frühstückspause und einer Begrüßung durch Herrn Direktor von Unruh, durften die Kinder Politik hautnah erleben.

Direktor von Unruh bei der Begrüßung der Kinder

Die Grundschüler bildeten einzelne Fraktionen und diskutierten über das Thema „Schuluniformen an Grundschulen“. Dazu durfte jeder, der wollte, ans Rednerpult und seine Meinung kundtun. Für die Kinder war das natürlich eine Chance, die nicht jedermann in Hessen kriegt. Nach der Debatte wurde dann abgestimmt.

Für mich persönlich war es schön zu sehen, wie schnell die Kinder das Ringen um eine Mehrheit verstanden haben. Für viele war es vielleicht die erste echte Berührung mit der Politik. Was ich an diesem Tag also insbesondere lernen konnte: Politische Bildung hat kein Mindestalter, das erfüllt sein muss.

Die Grundschüler der Schule an den Linden in Rödermark bei der Abstimmung

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Fritz-Bauer-Studientag im Landtag

Am Freitag haben Janik und ich einen Ausflug in den Bereich Protokoll gemacht. Anlässlich eines Fritz-Bauer-Studientages kamen insgesamt 48 Schüler aus dem Max-Beckmann-Gymnasium in Frankfurt und der Elly-Heuss-Schule Wiesbaden in den Hessischen Landtag, um sich einen Tag lang intensiv mit dem Juristen Fritz Bauer auseinanderzusetzen.

Zunächst wurde der Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ gezeigt, anschließend wurde ein Zeitzeugengespräch geführt. Nach einer Mittagspause ging es dann in kleineren Gruppen in Workshops, die alle das Leben von Fritz Bauer aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Meine Gruppe beschäftigte sich mit dem Auschwitz-Prozess, ein spannendes Thema, welches zu einigen Diskussionen in der Gruppe geführt hat. Zum Schluss stellten die Schüler im Plenarsaal ihre Ergebnisse in Anwesenheit einiger Abgeordneter und dem Landtagsdirektor vor.

Ich muss gestehen, dass mir der Name Fritz Bauer vor diesem Tag nicht viel gesagt hat. Nach diesem spannenden Tag bin ich zum Glück schlauer und hab viel dazu gelernt!

P.S: Auch ein kleines Highlight des Tages war unsere erste Führung durch den Plenarsaal, die wir mit Bravour durchgeführt haben 🙂

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Hessen hat gewählt!

Sonntag, 18 Uhr, Pforte Kavalierhaus. Lauter Jubel schallt über mich hinweg (die Grünen haben soeben ihr bestes Ergebnis bei einer hessischen Landtagswahl eingefahren).

Am gestrigen Tag wurde Milena und mir ein ganz besonderes Privileg zuteil, denn wir durften den Wahlabend im Hessischen Landtag hautnah miterleben, statt von der Couch.

Janik im Gespräch mit einem Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks

Unser Job war es zunächst bei der Einlasskontrolle zu helfen. Ca. 1800 Gäste waren insgesamt angemeldet und so ging es bereits gegen 15 Uhr los, als sich sämtliche Pressevertreter im Landtag einfanden. Ab 17 Uhr war der Einlass dann auch für Gäste aller Fraktionen erlaubt.

Besonders spannend waren natürlich die einzelnen Wahlpartys der Fraktionen. Von nicht endender Freude bis zu enttäuschten Gesichtern war viel zu sehen. Darüber hinaus standen die Wahlstudios von ARD und ZDF auch direkt vor der Tür. All das trug zu einem einmalig interessanten Erlebnis bei, deshalb an dieser Stelle Danke an alle, die uns diese vielen Einblicke möglich machten.

Milena vor dem ZDF-Wahlstudio

 

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Der finale Countdown, Elefantenrunde und vieles mehr!

Noch wenige Tage bis zur Landtagswahl am 28. Oktober, der finale Countdown hat begonnen! Und das spürt man in allen Ecken und Kanten des Landtages. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, doch nicht nur die Politiker legen sich auf den letzten Metern gehörig ins Zeug, auch die Verwaltung muss arbeiten.

Auch die Medien machen sich so langsam vor dem Landtag bemerkbar.

Aufbau vor dem Landtag

Am Freitag waren Janik und ich Gast bei der Elefantenrunde. Und nein, wir waren nicht im Zoo, sondern bei einer Pressekonferenz der Spitzenkandidaten jener Parteien, die eine realistische Chance haben, in den Landtag (wieder) einzuziehen.

Übrigens sind wir auch am Wahltag im Einsatz und dürfen die Geschehnisse hautnah miterleben. Die Vorfreude ist groß!

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Bürotage

Nach den ersten sehr aufregenden Wochen kehrt bei Milena und mir nun langsam so etwas wie Routine ein.
Hätte uns vor zwei Wochen jemand gesagt, wir mögen doch mal zum Sitzungsraum 501 A kommen, hätten wir wohl noch verzweifelt dreingeschaut und uns schnell Hilfe gesucht.

Heute ? Gar kein Problem mehr!

Ansonsten spürt man: Die Landtagswahl rückt näher. Der Landtag ist trotz Ferien voll und auch wir aus dem Petitionsreferat bereiten uns auf die kommende Legislaturperiode vor.

Milena und ich im Petitionsreferat

Dabei ist es eine schöne Abwechslung auch immer wieder das politische Tagesgeschäft mit verfolgen zu können, bspw. in diversen Ausschüssen oder bei Bürgersprechstunden.

Bürgersprechstunde im Frankfurter Rathaus (v.l.n.r. Abg. Pfaff-Greifenhagen, Brigitte Palmowsky, Janik Briesemeister, Milena Schmid, Susanne Bicking)

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Eine Woche Bonn

Am Montag, dem 17.09.2018, machte ich mich auf den Weg nach Bonn zur ersten Seminarwoche zusammen mit den anderen FSJP’lern aus Hessen und NRW.

Nicht lange im Zug, traf ich auch schon auf weitere FSJ’ler, die nach Bonn wollten.    Gegen Mittag kamen wir dann im Selbstversorgerhaus Annaberg an.

Ob bei kleinen Spielen, beim gemeinsamen Kochen, oder bei der ein oder anderen Diskussion, schnell lernte man sich untereinander kennen. Dabei stellte sich heraus, dass wir eine echt coole Gruppe sind, die es auch vermochte, bis spät in die Nacht, bei dem ein oder anderen Kaltgetränk, zusammenzusitzen.

Die FSJ-Gruppe vor dem Haus Annaberg

Thematisch stand natürlich auch einiges auf dem Programm. So fuhren wir beispielsweise ins Haus der Geschichte, besuchten den Kanzlerbungalow und unterhielten uns mit einer ehemaligen Abgeordneten des Bonner Bundestages (letzteres war besonders spannend).

Am letzten Tag, sichtlich übermüdet, reflektierten wir noch die Woche und bereiteten Themen für die kommenden Seminare vor. Danach ging es auch schon wieder gen Heimat und es waren sich alle einig, dass man ein gelungenes Seminar erlebt hatte, und wir uns alle auf das nächste Seminar in Kürten freuen.

Das Thema dann: Rhetorik und Kommunikation !

 

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Unsere Reise nach Bonn (17.09 – 21.09.2018)

Eine kleine Vorwarnung hätte mir genügt. Stattdessen traf mich am Montagmittag fast der Schlag, als ich bemerkte, dass es zu unserem Seminarhaus einen steilen Berg hinauf geht. Nach einer gefühlten Ewigkeit (15 Minuten) und außer Atem kam ich dann schließlich doch am Haus Annaberg an, eine wunderschöne alte Villa mitten im Wald.

Haus Annaberg

Schnell kam man ins Gespräch mit den rund 25 anderen FSJ’lern der Seminargruppe 2 aus Hessen und NRW. Es folgte die berühmt-berüchtigte Kücheneinführung, danach ging es ans Kennenlernen. Insgesamt kann man sagen, dass die fünf Tage hauptsächlich zum Kennenlernen genutzt wurden. Doch natürlich wurde auch inhaltlich gearbeitet: Am Dienstag sind wir auf Zeitreise gegangen, verschiedene Gruppen haben sich mit verschiedenen Jahrzehnten beschäftigt, ich war in der 1960er Gruppe (die Beatles lassen grüßen). Am Mittwoch ging es dann nach Bonn. Falls ich mich jemals in meinem Leben gefragt habe, wie früher einmal, als Bonn noch Bundeshauptstadt war, die Kanzler gewohnt haben – diese Frage kann ich jetzt beantworten, dank einer durchaus interessanten Führung durch den Kanzlerbungalow. Danach ging es ins Haus der Geschichte, auch sehr beeindruckend und empfehlenswert.

Garten von Haus Annaberg

Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen. Viel ist mir in Erinnerung geblieben: Die interessanten Gespräche mit netten Leuten, die hitzigen Diskussionen, das Werwolf-Spiel am ersten Abend, die Kochkünste einiger Leute. Ich bin froh, dass wir uns alle im November wiedersehen werden, dieses Mal zu einem Seminar, welches ich mit organisieren werde. Seid gespannt!

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Demokratie hautnah

In der vergangenen Woche kamen die Abgeordneten zur letzten Plenarwoche vor der Landtagswahl zusammen.

Milena und ich während einer kurzen Pause in der Lobby

Milena und ich durften diese letzten Sitzungen intensiv miterleben. Und wer jetzt denkt 5 Stunden im Plenum zu sitzen muss doch irgendwann langweilig werden, den muss ich an dieser Stelle eines besseren belehren.

Es gab unglaublich viel zu sehen und mitzuerleben. Sei es die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Bouffier, kontroverse Debatten über verschiedene Anträge, oder 20 Mitglieder der AFD, die sich zwischenzeitlich auf den Besuchertribünen einfanden.

Insgesamt machte sich besonders eines bemerkbar: In Hessen herrscht Wahlkampf! Dadurch wurden selbst unscheinbar klingende Anträge teils forsch diskutiert. Ich wurde daraufhin gefragt, ob ich eine aggressive Stimmung im Plenarsaal vernommen hätte und darüber machte ich mir Gedanken.

Meine Antwort?

Nein, es war keine aggressive Stimmung, die mir im Kopf geblieben ist. Vielmehr war es echte Demokratie hautnah.

PS: Milena und ich hatten natürlich auch schon viel Zeit den Landtag zu erkunden.

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Eine ereignisreiche Woche!

In meiner zweiten Woche im Landtag läuteten die Glocken für die Plenarwoche. Drei Tage lang Diskussionen, Streit und Abstimmungen. Und ich war hautnah dabei und durfte direkt hinter dem Hessischen Ministerpräsidenten und seinem Stellvertreter Platz nehmen (man findet mich in diversen Zeitungen). Zwei spannende Tage konnte ich miterleben, der dritte und letzte Plenartag musste leider ohne Janik und mich stattfinden, denn für uns ging es am Donnerstag nach Köln zu einer Veranstaltung unserer Organisation ijgd.

Mit einer kleinen Gruppe von FSJ’lern ging es am frühen Morgen am Frankfurter Flughafen, Fernbahnhof los und da die Deutsche Bahn wie immer pünktlich ankam, lief alles wie am Schnürchen (Achtung: Ironie!!!). Schließlich im Bürgerzentrum Ehrenfeld angekommen, kam man sofort ins Gespräch mit neuen Freiwilligen aus ganz Hessen und NRW. Doch auch viele ehemalige FSJ’ler waren anwesend, unter anderem unsere Vorgänger Jan und Friedel, die uns viele Tipps und Tricks für das kommende Jahr mit auf den Weg gegeben haben und uns vor allem geraten haben, das Jahr in all seinen Facetten zu genießen. Einen Rat, den ich auf jeden Fall beherzigen werde!

Am Montag heißt es für Janik und mich: Auf nach Bonn zu unserer ersten Seminarwoche! Wir freuen uns schon und sind sehr gespannt auf die fünf Tage, die vor uns liegen.

Mein FSJ-Kollege und ich im prunkvollen Musikzimmer

Die Bilder sind übrigens am Mittwoch während der Plenartage entstanden. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere tolle Fotografin Jenny!

 

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Die erste Woche im Landtag

Es ist schon Freitag: wie schnell die Zeit doch vergeht. So viel haben Janik und ich in der ersten Woche hier im Hessischen Landtag schon gesehen und erlebt, viele Hände geschüttelt und viele Namen gelernt, die ich mir noch nicht alle merken konnte. Überall wurden wir freundlich aufgenommen und in die Arbeit integriert, all unsere Frage werden mit Geduld beantwortet. Wenn wir uns im Labyrinth des Landtags verlaufen, ist immer jemand zur Rettung bereit. An vielen Sitzungen durften wir schon teilnehmen, Sitzungen, die sich vor allem mit einem Thema befassen: Petitionen, denn in diesem Bereich sind wir nun für ein halbes Jahr eingeteilt. Danach geht es für Janik weiter in den Bereich Protokoll und für mich in den Bereich Parlament.

In den ersten Tage wurde uns viel über das Thema der Petitionen beigebracht, ein hochspannendes und persönliches Thema, wie ich sofort gemerkt habe. Ich bin gespannt, was die kommenden Monate so bringen werden, doch die zwei Petitionen, welche wir am Ersten Tag bearbeiten durften, machen Lust auf mehr.

 

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